Das sind die besten Tools für dein Online-Marketing

Online-Marketing ohne Zeitverschwendung – das ist genau mein Ding. Ich bin Neu-Einsteiger und habe deshalb nach unkomplizierten Tools gesucht, die einfach zu bedienen sind und gleichzeitig richtig gute Arbeit leisten. Vom Webseiten-Baukasten bis zur Email-Marketing-Software: Hier sind meine Top-Empfehlungen für alle, die's unkompliziert mögen.

Tools für Online-Marketing

Anmerkung: Einige der folgenden Links sind Affiliate-Links – d.h., ich bekomme eine kleine Provision, wenn du dich darüber anmeldest. Das mache ich nur deshalb, weil ich die entsprechenden Tools auch meinen besten Freunden weiter empfehlen würde.

 

Leadpages

Wenn du online verkaufst, dann brauchst du Leadpages. Punkt. Obwohl: Es gibt natürlich Plugins für Wordpress, die ähnlich funktionieren (die ich aber nicht kenne). Ich korrigiere deshalb: Du brauchst auf jeden Fall einen Anbieter wie Leadpages, der dir ermöglicht

  • Landingpages zu bauen, z.B. um dein Produkt anzupreisen oder deinen Freebie vorzustellen
     
  • In Minutenschnelle Popups und Opt-in-Boxen zu basteln (wo Interessenten ihre Email-Adresse hinterlassen können – hier siehst du ein Beispiel dafür)
     
  • aus Vorlagen auszuwählen, z.B. um eine Anmeldeseite für ein Webinar oder eine "Thank you Page" (nachdem jemand sich angemeldet oder etwas gekauft hat) zu gestalten

Man kann in Leadpages zwischen unzähligen fertigen Vorlagen wählen – oder sich für den neuen Leadpages Drag & Drop-Builder entscheiden. Ein großartiges Teil! Dieses wahnsinnig flexible Baukastensystem ermöglicht es auch Anfängern, schnell eine tolle Landingpage zu bauen, die zum eigenen "Branding" passt (hier siehst du ein Beispiel). Für neue Seiten kopiere ich einfach bereits Bestehende und ändere den Text. Es lassen sich u.a. Countdowns, Videos, Kalender und Formulare einfügen. 
 

Squarespace

DIE Alternative, wenn du dich nicht in Wordpress einarbeiten willst! Ich habe mich für das Webseiten-Baukastensystem Squarespace entschieden, weil ich in möglichst kurzer Zeit eine richtig gut aussehende Webseite haben wollte. Ich finde, das ist gelungen! :-) Ich liebe das klare, lichte Design meiner Seite.

Das Bauen der Webseite ist phänomenal einfach und intuitiv (man sollte allerdings gut Englisch sprechen können, denn man kann den Inhalt zwar komplett auf Deutsch einrichten, die Benutzeroberfläche aber ist in Englisch gehalten). Ich habe für den Rohbau nur ein paar Tage gebraucht. Es gibt viele tolle Vorlagen, die man dann unkompliziert anpassen kann.

Absolut genial: Bei jedem noch so kleinen Problem konnte ich den Support kontaktieren – und erhielt meist innerhalb weniger Stunden eine Antwort. Das habe ich vielfach genutzt. Bei Wordpress hätte ich erst stundenlang googeln müssen... Allein das ist mir als Webseitenbau-Einsteiger die 144 Dollar im Jahr schon wert.

Nachteil 1: Du kannst keine der vielen Wordpress-Plugins nutzen, die auf dem Markt sind (und die z.B. auch Leadpages ersetzen könnten). Aber ich entscheide mich generell lieber für Systeme, die mir das Leben einfacher machen – auch wenn ich dann ein anderes extra dazu kaufen muss. 

Nachteil 2: Die Verknüpfung mit einer .de-Domain fand ich etwas kompliziert. Ich musste mir ein eigenes Hosting suchen, dort alles einrichten (zum Glück gab es gute Schritt-für-Schritt-Eklärungen) und dann eine Weile warten, ehe meine Seite als www.wasjournalistenwollen.de an den Start gehen konnte.

Dennoch eine absolute Empfehlung! Squarespace wird in den USA viel genutzt – und die Seiten sehen sämtlich aufgeräumt, edel und professionell aus. Auf der Startseite von Squarespace finden sich dafür viele Beispiele.
 

AdEspresso

Dieser Anbieter ist noch ein Geheimtipp: Adespresso erleichtert mir mein Facebook-Marketing ENORM. Wie beim Bau der Webseite war mir wichtig, dass ich nicht zu viel Zeit mit "Versuch und Irrtum" verbringe. Ich wollte effizient sein und keine Kopfschmerzen bekommen. 

Über Adespresso kann ich in Minutenschnelle 50 Anzeigen erstellen, die sich jeweils in einem Detail unterscheiden (z.B. der Headline oder dem Bild). Adespresso lässt sie für mich gegeneinander laufen und spuckt mir aus, welche am Besten konvertiert (welche z.B. am meisten neue Newsletter-Anmelder bringt). Diese eine Anzeige kann ich dann bei verschiedenen Zielgruppen laufen lassen und etwa in Hinblick auf Altersgruppen weiter optimieren. 

All das kann zwar auch der Facebook-Werbeanzeigen-Manager – aber da würde es mich viel mehr Zeit kosten. Ich finde den Werbeanzeigen-Manager unübersichtlich, und das detaillierte Testen hätte ich als Laie niemals so hinbekommen. Für diese Zeitersparnis zahle ich gern 250 Dollar im Jahr (offiziell sind es 500 Dollar – aber nachdem ich mich erst mal nur für einen kostenpflichtigen Monat angemeldet hatte, wurde mir sofort der Sonderpreis angeboten, wenn ich mich gleich für ein ganzes Jahr anmelde. Ich kann allerdings nicht garantieren, dass das immer noch so ist).

In den Adespresso-Statistiken kann ich genau sehen, welche Headline besonders häufig geklickt wird oder welches Bild. Die Benutzeroberfläche ist übersichtlich, die Bedienung einfach. Es wird auch bei den Kosten pro Klick irgendwie optimiert, soweit ich weiß, damit ich für die Anzeigen so wenig Geld ausgebe, wie möglich – aber gerade, dass ich mich mit solchen Dingen nicht näher beschäftigen muss, macht mich so glücklich.
 

 
 
 

Für den amerikanischen Anbieter Convertkit habe ich mich entschieden, weil ich von Anfang an professionelles Email-Marketing betreiben wollte. D.h.: Ich kann die Leute, die meinen Newsletter erhalten, in verschiedene Gruppen aufteilen und ihnen so gezielt UNTERSCHIEDLICHE Emails zusenden. Jemand, der besonders interessiert an meinen Inhalten ist, bekommt so unter Umständen andere Emails, als andere. Wer einen ganz bestimmten Freebie heruntergeladen hat, bekommt eine besondere Email-Sequenz in den Posteingang, die andere nicht erhalten.

Ein weiteres Beispiel: Ich kann bereits verschickte Emails duplizieren, mit einer neuen Betreffzeile versehen und noch einmal an all diejenigen versenden, die die vorherige Email nicht geöffnet haben. So erreiche ich noch einmal mehr meiner Leute, z.B. bei wichtigen Ankündigungen. (Das wende ich aber sehr selten an, um nicht zu nerven.)

Convertkit ist sehr intuitiv bedienbar und übersichtlich, somit also zeitsparend (mein Nummer-1-Kriterium, wie ihr bereits wisst). Man zahlt je nach Größe der Email-Liste.

Nachteil: Es ist nicht mit Digistore24 oder Elopage verknüpfbar. Deshalb würde ich mich jetzt wohl eher für ActiveCampaign entscheiden – da gibt es die Verknüpfung schon (so dass z.B. jemand, der mein E-Book oder einen Kurs kauft, automatisch von einer Email-Sequenz abgemeldet werden könnte). Soweit ich es gehört habe, ist Convertkit allerdings noch einfacher in der Handhabung als ActiveCampaign. 
 

Digistore24

Auf Digistore24 kann man online Produkte verkaufen – etwa ein E-Book oder Kurse. Ganz ehrlich: Ich habe die Plattform anfangs GEHASST. Die erste Einrichtung ist so wenig intuitiv, dass ich ziemlich laut geschimpft habe. Dauernd musste ich suchen und googeln, um voranzukommen. Damals gab es aber noch keine vernünftige Alternative auf dem deutschen Markt.

Ist allerdings erst mal alles eingerichtet, läuft es, und mittlerweile finde ich mich auch gut zurecht. Der riesengroße Vorteil von Digistore24: Es wird automatisch eine Rechnung verschickt UND die jeweilige Mehrwertsteuer ans Finanzamt abgeführt. Das spart mir lästige Arbeit (und ihr wisst ja: für Zeitersparnis zahle ich immer gern!). Die Sache mit der Mehrwertsteuer hält mich derzeit noch davon ab, zum neuen Konkurrenten Elopage zu wechseln – das ich sonst in jeder Hinsicht bevorzugen würde (einfachere Handhabung, schnelles Einrichten, günstiger).
 

GetSiteControl

Damit die Besucher meiner Seite Blogbeiträge unkompliziert teilen können, nutze ich GetSiteControl. Es ist kostenlos, und die Einbindung der Share-Symbole auf der Seite (siehe links auf dieser Webseite) war unkompliziert. Ich sehe in den Statistiken auch immer, wie oft meine Seiten geteilt werden.

Über diesen Anbieter kann man auch eine Vielzahl von Popups gestalten, oder etwa Formulare, so genannte "floating bars" und Chat-Fenster.


Canva

Canva ist eine Offenbarung für normale Menschen wie mich, die von Design nicht viel verstehen, sich nicht in komplizierte Programme einarbeiten wollen – und trotzdem schicke Bilder mit Text brauchen. Ich nutze Canva für

  • Die Coverbilder meiner Blogposts
     
  • Facebook-Posts
     
  • Arbeitsblätter für meinen Online-Kurs
     
  • Facebook Ads

Es gibt unzählige Design-Vorlagen. Und: tausende Bilder, die man sofort nutzen kann. Einige sind kostenlos, für die anderen zahlt man 1 Dollar pro Foto. Das finde ich ok – denn es erspart mir, anderswo mühsam nach kostenlosem Material zu suchen, es runter- und in Canva wieder hochzuladen. Ich schätze auch sehr, dass man aus vielen Standard-Formaten wählen kann: etwa einer Facebook-Ads- oder einer Twitter-Post-Größe.