Wie viel kostet es, einen Online-Kurs zu erstellen?

 

„Warum kostet dein Gruppenprogramm, was es kostet?“ Auf diese Frage könnte ich mit einem Marketing-Satz antworten: „Weil du viele Stunden des Ausprobierens und Scheiterns vermeidest und mit meiner Schritt-für-Schritt-Anleitung schneller ans Ziel kommst.“ Aber die Wahrheit ist ja auch: Weil es eben einiges kostet, so ein Programm anzubieten. Hier meine Kosten im Detail:

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Für die Kursinhalte

 Video-Software Screenflow: 105 Euro 

Ich nutze Screenflow für meine Videos. Damit kann ich Videoaufnahmen von mir machen, meinen Bildschirm abfilmen, während ich spreche – und sogar beides gleichzeitig (dann sieht man meinen Bildschirm und mich in einem kleinen Fenster). Ich schneide meine Videos selbst, zum Beispiel, wenn ich mich mal beim Einsprechen der Kursvideos mal vertan habe und neu ansetzen musste. Die Video-Aufnahmen mache ich derzeit noch ganz unspektakulär mit meinem Laptop, den ich auf eine Erhöhung setze. 


Rode-USB-Mikrofon: 150 Euro

Ich möchte meinen Kursbesuchern ein gutes Hör-Erlebnis liefern. Deshalb nehme ich mit einem Profi-Podcaster-Mikrofon auf. Lustiger Nebenbei-Fakt: Ich fungiere dafür den Kleiderschrank meines Mannes als Sprechkabine um. Klingt richtig professionell!
 

Kursplattform Teachable: 36 Euro/Monat

Ich nenne teachable „mein virtuelles Klassenzimmer“: Hier lade ich meine Kursvideos und Arbeitsblätter hoch. Es ist ein geschützter Bereich, der nur durch ein Passwort zugänglich ist. Als Teilnehmer von „Populär!“ erhältst du hier zeitlich unbegrenzten Zugang.

(Warum ich teachable sehr mag und weiterempfehlen kann, habe ich übrigens hier aufgeschrieben)
 

Konferenz-Software Zoom: 41 Euro/Monat

Mit Zoom kann ich wunderbar Online-Workshops durchführen: Das Installieren dauert für jeden Teilnehmer nur eine Minute und ist genial unkompliziert, und auch die Handhabung hat bislang noch jeder verstanden. Alle, die einem Meeting beitreten, können einander sehen und hören und ihren Bildschirm teilen. Das ist zum Beispiel klasse, wenn man nach einem Brainstorming für Blogpost-Themen seine Mindmap zeigen will, um Feedback zu erhalten. 

Weil dieser direkte Austausch so unheimlich viel bringt (es motiviert auch deshalb, weil sich alle nach und nach besser kennenlernen) war mir klar, dass ich wieder ein Paket anbieten wollte, in dem Workshops fester Bestandteil sind.
 

Logo und Kursunterlagen: ca. 500 Euro

Ich habe das Design der „Populär!“-Arbeitsblätter und Übersichten von einer Profi-Grafikerin gestalten lassen. Auch ein eigenes Kurs-Logo wollte ich unbedingt haben. Nach den Vorlagen der Designerin hat meine Assistentin alle Arbeitsblätter vorbereitet.

 

Für besondere Extras

Gast-Experten: 2850 Euro

Ich habe für „Populär!“ diverse Gast-Experten eingeladen, zu Themengebieten, die einfach nicht meine Expertise sind. Etwa zu Themen wie „Wie finde ich eine gute Buch-Idee?“, „Wie komme ich als Speaker auf die Bühne?“ oder „Wie steigere ich meine Bekanntheit mit Youtube?“ 

Diese Experten bezahle ich für ihre Gastwebinare. 
 

Live-Tag: ca. 750 Euro

Zum ersten Mal ist ein Live-Tag in Hamburg Teil des Gruppenprogramms. Warum? Weil ich sehr daran glaube, dass man viel mehr gebacken kriegt, wenn man sich einen ganzen Tag für ein Thema freischaufelt. Jeder Teilnehmer wird an diesem Tag einen persönlichen Content-Plan erstellen – und ich bin mir sicher, dass es wahnsinnig motiviert, den auch umzusetzen, wenn man dabei nicht allein ist.

Außerdem würde ich „meinen Leuten“ wahnsinnig gern mal gegenüberstehen J


Fürs Marketing

Domain und Webseite: ca. 96 Euro

Mein Webseiten-Builder Squarespace ist super – aber leider muss ich für jede Webseite unter einer neuen Domain erneut eine Jahresgebühr zahlen. Dafür hab ich wenig Stress und einen Support, der schnell antwortet. Für „Populär!“ habe ich eine extra Seite in neuem Gewand einrichten lassen.


Salespage: ca. 350 Euro

Meine Assistentin Lisa baut mittlerweile routiniert meine Verkaufsseiten auf Squarespace. Eine echte Erleichterung – anfangs habe ich das alles allein gemacht und mich mit vielen nervigen Details herumgeschlagen. Ich zahle Lisa stundenweise für ihre Arbeit.
 

E-Mail-Marketing Convertkit: 85/Monat

Ich kann „Populär!“ nur erfolgreich verkaufen, weil ich E-Mail-Marketing betreibe. Weil ich mittlerweile weit über 4000 Follower habe, sind meine monatlichen Ausgaben dafür relativ hoch. Dafür bietet mir Convertkit tolle Funktionen: Ich kann etwa nur denjenigen eine E-Mail schicken, die einen bestimmten Link klicken. Oder eine bestimmte Gruppe von einer E-Mail ausschließen. 
 

Verknüpfungs-Tool Zapier: 16 Euro/Monat

Wenn jemand meinen Kurs auf digistore24 kauft, bekommt er automatisch in Convertkit einen „tag“ – sowas wie eine Markierung. So kann ich demjenigen automatisiert die erste Info-Mail zusenden, was nun zu tun ist. Und ihn auch von zukünftigen Verkaufs-Mails ausschließen. Das geht nur dank Zapier: Weil Convertkit und digistore24 eigentlich nicht miteinader „reden“ können, schafft Zapier einen Kommunikationskanal. 

Frag mich nicht, wie! 

Alles, was ich weiß: Ich stelle in Zapier ein, bei welchem „Ereignis“ (z.B. „Kauf von ‚Populär!‘“) ich welche Aktion auslösen möchte (z.B. in Converkit den Tag „hat Populär gekauft“ vergeben) – und der Rest ist MAGIE.
 

Webinar-Anbieter Webinarjam: 390 Euro/Jahr

Mein bestes Verkaufsinstrument sind Webinare. Deshalb habe ich meinen Webinaranbieter sorgfältig ausgewählt. Im letzten Jahr hatte ich zwar ein paar Mal Tonprobleme mit Webinarjam, aber irgendwie ist dann doch immer wieder alles gutgegangen. Und es gibt ein paar hübsche Funktionen – etwa, den Live-Teilnehmern andere Follow-Up-Mails zu schicken als denen, die zwar angemeldet, aber nicht live dabei waren. 


Facebook-Anzeigen: 2000 Euro

In meinem letzten Launch habe ich 500 Euro für Facebook-Ads ausgegeben – diesmal vervierfache ich mein Budget. Was ich alles bewerbe:

  • Meinen Freebie „122 Blogs, Podcasts und Live-Shows, die dich bekannter machen werden“
  • Mein Webinar 
  • Erinnerungen, live ins Webinar zu kommen
  • Den Schnell-Entscheider-Bonus des Gruppenprogramms „Populär“
  • Das Gruppenprogramm
  • Meine Facebook-Live-Videos in der Zeit des Launches
  • Testimonial-Videos
  • Das Schließen der Kurstüren

Denn ich merke es ja an mir selbst: Wenn ein Angebot immer wieder in meinem Newsfeed auftaucht, klicke ich früher oder später quasi automatisch. Alle sind so beschäftigt, so vieles stürmt auf uns ein – da fällt man nur auf, wenn man sich immer wieder in Erinnerung bringt. 
 

Deadline-Funnel: 35 Euro/Monat

Das Banner, das du auf der „Populär!“-Salespage siehst und das dich freundlich darauf hinweist, wann ein Bonus ausläuft oder wann die Kurstüren schließen, stellt mir Deadline-Funnel zur Verfügung. Dank Deadline-Funnel kann ich auch sichergehen, dass mein Gruppenprogramm wirklich nur bis zum 26. April um Mitternacht verfügbar ist. Die Kurstüren werden dann nämlich automatisiert geschlossen – auch, wenn ich dann schon im Bett liege. 


Sonstiges

Assistenz: ca. 3000 Euro

In dem Monat vor dem Launch eines Programms hat meine Assistentin viel zu tun: Sie recherchiert für meinen Freebie, richtet von mir verfasste Blogposts auf der Seite ein, baut Anmeldeseiten für meine Webinare, kümmert sich um die Verkaufs-Seite, betreut meinen Messenger Bot, beantwortet Kundenanfragen, bringt meine Kursunterlagen ins richtige Design, lädt alles in teachable hoch und so weiter und so fort… 

Langfristige Kosten: unbezahlbar

Es gibt einiges, das lässt sich nicht in Zahlen ausdrücken: meine Qualifikation zum Beispiel.

  • Fünf Jahre Studium, davon eines im Ausland
  • eineinhalb Jahre Journalistenausbildung 
  • sieben Jahre als freie Journalistin für DIE ZEIT, Brigitte, Spiegel Online, Impulse, Financial Times Deutschland, Business Punk, Manager Magazin Online, Mare und viele andere
  • erfolgreicher Aufbau eines Online-Business (von 0 auf 4000 Follower in eineinhalb Jahren, in dieser Zeit 100.000 Euro Umsatz)

Dazu kommen viele Stunden persönlicher Weiterbildung, um im Bereich Online-Marketing und Content-Erstellung auf dem neuesten Stand zu sein. 

Allein fürs Teilnehmen an einer Online-Marketing-Konferenz im Februar 2018 habe ich – inklusive zweier Coachings vor Ort, Flug, Hotel und Verpflegung – 6000 Euro ausgegeben.

All das gibt dir einen Eindruck davon, warum mein Programm kostet, was es kostet. Wenn du mehr über „Populär!“ wissen willst: Hier gibt’s alle Infos.

 
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Die Autorin:

Marike Frick ist ausgebildete Journalistin und zeigt Unternehmern und Einzelkämpfern, wie sie ihre Pressearbeit selber machen können. Ihre Texte sind u. a. in DIE ZEIT, Brigitte Woman, Financial Times Deutschland, Spiegel Online und Business Punk erschienen. Sie lebt mit ihrer Familie derzeit in Genf, glaubt an die tägliche Ration Kaffee (Barista-Style) und liebt gut gemachte TV-Serien in Kombination mit dunkler Schokolade und Pinot Noir.