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Kaum Webseiten-Traffic, wenig Verkäufe? Daran liegt’s.

 

Nein, ich werde dir hier nicht die EINE BOMBENSICHERE Sache anpreisen, mit der du das Ruder rumreißen und online megaviele Kunden finden wirst. Ich glaub nämlich nicht an sowas. Ich glaube sogar: Die meisten fokussieren sich auf das Falsche. In diesem Blogpost sage ich dir, was das ist – und wie es besser geht.

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Veranstalte eine Challenge!

Mach Webinare!

Investiere in Facebook Ads!

Führe Strategie-Gespräch!

Pinne auf Pinterest!

Bau einen YouTube-Kanal auf!

Wenn man so in der Online-Welt unterwegs ist, werden einem ja von links und rechts Aufforderungen an die Backe geknallt.

Und ich hab ja auch gar nichts gegen Challenges. Ich mach selbst Webinare, bin auf Pinterest und YouTube, schalte Facebook Ads.

Es ist rein gar nix dagegen zu sagen, sich schlau zu machen, wie all das geht.

Nur: All diese Dinge sind keine Lösung. Sie sind nur ein Mittel zum Zweck.

Nicht davon funktioniert „einfach so“, quasi auf magische Art und Weise.

Ich weiß, es klingt total verlockend, dass es da draußen DIE EINE LÖSUNG für den Online-Erfolg gibt. Dem ist aber leider nicht so.

Du kannst auf vielen Wegen zu Kunden kommen. Es ist im Prinzip egal, welchen du wählst.

Nur müssen halt ein paar grundlegende Faktoren stimmen. Sonst hast du keinen Traffic – und somit keine Anmeldungen für deine Webinare, Challenges oder Strategiegespräche. Und somit auch: keine Verkäufe.

Hier kommen die 5 größten Fehler, die dich Traffic und Verkäufe kosten.

 

1. Problem: Du sprichst nicht die richtigen Probleme an

Vielleicht hast du alles so umgesetzt, wie du es in einem Online-Kurs gelernt hast: den Funnel eingerichtet, E-Mail-Sequenzen geschrieben, Webinare abgehalten.

Dass dann aber kaum jemand in diesen Funnel reinkommt, könnte schlicht und einfach daran liegen, dass du keine drängenden Probleme ansprichst.

Und das solltest du!

Schließlich haben wir alle unsere Probleme – und suchen nach Lösungen.

Manche dieser Probleme sind sehr spezifisch, etwa „Wie kriege ich meine Katze stubenrein?“ oder „Wie soll ich nur die Horde Geburtstagskinder am Wochenende unterhalten?“

Manche sind eher groß und umfassend, zum Beispiel „Wann finde ich endlich die große Liebe?“

Aber für alle gilt: Wir würden sie gern lösen.

Deshalb lesen wir Blogposts, deshalb schauen wir uns Videos an, und deshalb machen wir bei Challenges mit.

Du musst also die konkreten Probleme deiner potentiellen Kunden kennen und dazu passenden Content erstellen. (Das gilt übrigens für so gut wie jedes Business! Selbst ein Medizintechnik-Unternehmen oder eine Scheidungsanwältin werden mit gutem Content die richtigen Kunden anziehen. Mehr dazu in diesem Blogpost.)

Beim Erstellen dieses Contents gehen allerdings viele zu umfassend vor.

Mein Tipp: Such dir eine Nische – und bleib dann dabei!

Das Thema „Karriereberatung“ etwa ist schön und gut, aber sehr groß. „Karriereberatung für Frauen nach der Babypause“ wirkt dagegen schon viel konkreter. Denn in dieser Nische werden sich zwar weniger Menschen angesprochen werden – die aber dafür zu 100%.

Sobald du deine Nische festgelegt hast, ergibt sich auch sehr logisch dein Content: Indem du genau die Probleme ansprichst, die genau diese konkrete Zielgruppe mitbringt.


Zwei Faustregeln möchte ich dir dabei mit auf den Weg geben:

  • Für spezifische, kleinere Probleme eignen sich Blogposts, Videos, Newsletter und Challenges

  • Für erfolgreiche Webinare und vor allem auch Online-Kurse oder Coachings muss es schon ein großes Problem sein, das du zu lösen versprichst


Geh deine Content-Planung also strategisch an und frage dich: Zu welchen kleineren Problemen googeln deine Zielkunden? Und wie kannst du sie dann mit großen Lösungsversprechen einen Schritt weiterbringen?

Es gilt die Regel: Kenne die sehr konkreten Probleme deiner potentiellen Kunden – und biete sehr konkrete Lösungen an.

2. Problem: Du hebst dich nicht genug ab

Es reicht heute nicht mehr, das 387. Coaching-Programm auf den Markt zu schmeißen. Oder einfach nur brav die Unternehmens-Facebook-Seite mit „News“ zu füttern.

Du musst dich schon ein wenig abheben!

Denn das Ding ist ja: Wenn du online Kunden finden willst – egal, ob für ein Produkt oder eine Dienstleistung – dann stehen die Menschen nicht physisch vor dir. Diese Distanz musst du erst mal überwinden. Und da wird immer ein Bildschirm sein, der es dir schwer macht.

Klar könntest du jetzt sagen „Mein Produkt steht halt für sich, die Qualität ist top!“ Aber die wenigsten Käufe tätigen wir, indem wir einfach nur auf die Qualität eines Produkts achten.

Wir kaufen zum Beispiel lieber in einem hübsch eingerichteten kleinen Laden als bei ALDI – selbst, wenn es gleiche Produkt ist.

Wir kaufen lieber bei Menschen, die uns freundlich angelächelt haben – und kommen wieder.

Wir kaufen, wenn da ein Draht ist zu demjenigen, der uns das Produkt anbietet.

Deshalb: Klar muss die Qualität stimmen. Aber wenn oben drauf noch eine große Prise Persönlichkeit kommt, werden mehr Menschen zu dem Schluss kommen, dass sie GENAU BEI DIR kaufen wollen.


Hier ein paar Ideen, wie du das mit der Persönlichkeit und dem sich-abheben hinbekommst:

  • Setze Storytelling ein – zum Beispiel auf deiner Webseite, im Newsletter oder in Social Media

  • Bring Fotos auf deine Webseite, die sich abheben und zeigen, wofür du stehst, was für ein Mensch du bist

  • Verwende lockere, alltagsnahe Sprache (so wie du halt sprichst)

  • Formuliere so, dass es Wiedererkennungswert hat (ich hab zum Beispiel mal auf einer Verkaufsseite „Zum Donnerdrummel!“ geschrieben… :-D)

  • Mach klare Statements, wenn du etwas richtig doof findest (du wirst genau diejenigen anziehen, die das genau so sehen)

  • Erzähle auch mal von schwierigen Momenten – Empathie erzeugt Bindung, und Bindung führt zu Käufen

3. Problem: Du promotest deinen Content nicht einfallsreich genug

Einen Blogpost geschrieben und auf der Facebook-Seite geteilt?

UND TROTZDEM KEIN TRAFFIC AUF DIE SEITE?

Tja, leider befinden wir uns in Zeiten, in denen wir mit Informationen nur so zugeballert werden. Da aufzufallen, das ist nicht einfach.

Gerade das Teilen von Blogposts bringt kaum noch Traffic via Facebook. Du solltest also zwei Dinge tun: andere Plattformen finden, über die du Content promoten kannst – und deine Reichweite auf Facebook generell steigern, so dass dann auch mehr Leuten gezeigt wird, wenn du neuen Content rausbringst.
 

1) Andere Plattformen

Ich bin kein Fan davon, wie wild alle Plattformen auszuprobieren, die da draußen so zu finden sind (Instagram, Twitter, Pinterest, LinkedIn, YouTube…).

Mein Tipp: Frag dich, über welche dieser vielen Plattformen du wirklich deine potentiellen Kunden erreichst. Ich zum Beispiel habe mich lange nur auf Facebook konzentriert, dann Pinterest aufgebaut (dafür habe ich mir ein Jahr Zeit gelassen!) und mich schließlich YouTube zugewandt.

Alles andere führt schnell zu Überforderung!

Denn: Jede Plattform hat ihren eigenen Algorithmus. Auf YouTube zum Beispiel ist es wichtig, in den ersten 48 Stunden nach Veröffentlichung möglichst viele Views zu bekommen – und dafür zu sorgen, dass Zuschauer sich das Video möglichst lange anschauen. So bekommen auch die anderen Videos mehr Reichweite (zum Beispiel weil YouTube sie eher anzeigt, wenn Folge-Videos empfohlen werden).

Wer also die Follower-Zahlen steigern will, muss ein bisschen Zeit und Mühe investieren – in gute Qualität (lange Verweildauer) und in Mobilisierung (möglichst viele in den ersten 48 Stunden von anderen Kanälen zu YouTube schicken).

Läuft es dann erst mal, so steigert das auch den Traffic auf die Webseite.

Indem ich beispielsweise Links zu kostenlosem Content unter meinen Videos poste, hole ich YouTube-Zuschauer auf meine Seite und in meine Newsletter-Liste.

Um mal aus dem Nähkästchen zu plaudern: Mir bringen die Plattformen Pinterest, Facebook und YouTube (in dieser Reihenfolge) derzeit 22% meines Traffics – weil ich sie beständig mit gutem Content pflege.

Und damit meine ich Content, der

  • Ein sehr konkretes Nischen-Thema behandelt

  • Echte Probleme löst

  • Mit einer Überschrift lockt, die auch geklickt wird

  • Nutzwertig ist

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MARKETING OHNE ÜBERFORDERUNG

Hol dir auch meine Checkliste „Marketing ohne Überforderung“ und finde heraus, was du in welcher Phase deines Business‘ tun solltest, um online bekannter zu werden!

2) Reichweite auf Facebook:

Wenn Facebook für dein Business wichtig ist (und hierbei solltest du nicht nur auf den Traffic schauen, sondern auch darauf, dass du über Facebook ganz wunderbar eine Beziehung zu potentiellen Kunden aufbauen kannst), dann musst du auf der Plattform mittlerweile sehr kreativ werden, um hervor zu stechen.

Wie also sollte heutzutage eine gelungene Facebook-Strategie aussehen?

Ganz einfach: Deine Beiträge müssen interessant genug sein, damit möglichst viele Menschen darauf reagieren (und ich spreche hier nicht nur von „Likes“, sondern auch von Kommentaren und Teilen!).

Überleg dir also, was du von DIR zeigen kannst (sehr privat muss es nicht sein, aber persönlich ist schon gut) und was du sagen kannst, um mit anderen ins Gespräch zu kommen. Je mehr du deine Follower zum Nachdenken anregst, zu Diskussionen, zu emotionalen Reaktionen, desto mehr Reichweite wird ein Post haben.

Und wenn du dann mal – natürlich auf einfallsreiche Art und Weise – AUCH auf deinen Content hinweist, bekommen auch das mehr Menschen zu sehen.

Deshalb gilt auch für Facebook: Storytelling, Storytelling, Storytelling!

4. Problem: Du bist nicht sichtbar genug

Wie sollen andere auf dich stoßen, wenn du dich nicht „da draußen“ zeigst?

Klar kannst du Anzeigen auf Facebook oder in Google schalten. Aber das ist dann natürlich teuer.

Dabei gibt es grandiose, komplett kostenlose Möglichkeiten, Wildfremde auf deine Webseite zu holen!

Hier ein paar Ideen:

  •  Du schreibst Gastbeiträge in anderen Blogs oder in Online-Magazinen (in denen auf deine Seite verlinkt wird)

  • Du lässt dich in Podcasts zu deinem Nischen-Thema oder deiner Story interviewen (und in den Show Notes wird auf deine Seite verlinkt)

  • Du lässt dich in Facebook Live Shows interviewen (und weist dabei auf deine Seite hin, evtl. mit Link in der Videobeschreibung)

  • Du machst Kooperations-Webinare mit anderen, die ein ähnliches Zielpublikum haben

  • Du weist bei einer Live-Veranstaltung oder einem Vortrag auf zum Thema passenden Content hin, den man sich kostenlos auf deiner Webseite herunterladen kann

  • Du kommentierst in Facebook-Gruppen oder Foren, hilfst weiter, zeigst deine Expertise – und erwähnst, wenn passend, deinen kostenlosen Content

Auch hier gilt also: Ohne Content kein Traffic!

Ach, bevor ich’s vergesse: Es gibt da natürlich noch eine geniale Art und Weise, kostenlosen Traffic auf die Seite zu bekommen.

Nämlich, indem du weit oben in Google rankst.

Aber das ist natürlich ein ganz eigenes Thema – zu dem dir vielleicht dieser Blogpost weiterhilft: «Werde ich in Google gefunden? So findest du es heraus».

5. Problem: Deine Versprechen sind nicht klar und nutzwertig genug

Fassen wir mal kurz zusammen: Um sichtbarer zu werden, brauchst du Content, der Probleme löst und einfallsreich promotet wird.

Klingt simpel, oder?

Leider mangelt es manchmal auch bei richtig gutem Content an einer einfachen Weisheit: Wenn ich als potentieller Kunde nicht weiß, was ich kriege, klicke ich nicht (es sei denn, wir sind gut befreundet und ich möchte dir eine Freude machen).

Deshalb ist es so wichtig, klare Versprechen zu formulieren – am besten schon in der Überschrift! Und dabei ist natürlich egal, ob es sich um einen Blogpost, ein Freebie, ein Video, einen Podcast, ein Webinar, eine Challenge oder meinetwegen auch eine stinknormale Veranstaltung handelt.

Es reicht nicht, wenn DU im Hinterkopf hast, dass dieser Blogpost/dieses Seminar/dieses Video Lösungen für Problem XY bietest – du musst es auch SAGEN!

Frag dich dabei bitte immer: Ist das wirklich das, was meine potentiellen Kunden jetzt brauchen?

Selbst für einen stinknormalen Newsletter empfehle ich dir eine nutzwertige Betreffzeile, damit die Mail überhaupt gelesen wird – und klar formulierte Aufforderungen, wenn du möchtest, dass in diesem Newsletter ein Link geklickt wird. Je verständlicher dabei deine Sprache, desto schneller können die Informationen verarbeitet werden – deshalb halte dich bei Überschriften und Calls to action lieber fern von schlauen Wortspielen oder zu viel Kreativität!  

Übrigens: Wenn du wissen möchtest…

  • wie das geht mit dem Content, der Probleme löst, einfallsreich promotet wird, klare Versprechen macht (und dann auch verkauft)

  • wie du Storytelling im Newsletter, auf der Webseite und in Social Media einsetzen solltest

  • wie du Storytelling-Techniken auch dann nutzen kannst, wenn du deine „Message“ klarer und verständlicher formulieren möchtest

dann lass dich hier auf die Warteliste für mein Online-Gruppenprogramm „Populär!“ setzen!

 
 
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Die Autorin:

Marike Frick ist ausgebildete Journalistin und zeigt Unternehmern und Einzelkämpfern, wie sie ihre Pressearbeit selber machen können. Ihre Texte sind u. a. in DIE ZEIT, Brigitte Woman, Financial Times Deutschland, Spiegel Online und Business Punk erschienen. Sie lebt mit ihrer Familie derzeit in Genf, glaubt an die tägliche Ration Kaffee (Barista-Style) und liebt gut gemachte TV-Serien in Kombination mit dunkler Schokolade und Pinot Noir.