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Erzähl doch mal: „Ich erstelle weniger Content – verkaufe aber mehr!“

  • 5 min read

Dass Content wichtig ist, wusste Ruby schon. Also veröffentlichte sie wie eine Wilde Blogposts. Kaufen wollte aber trotzdem niemand. Dann lernte sie, wie man Content mit System erstellt – und hatte endlich Kunden.

Als du zu mir gekommen bist, hattest du schon viele Blogposts veröffentlicht. Warum warst du trotzdem mit deinem Content unzufrieden?

Weil mir der viele Content nichts gebracht hat. Fast eineinhalb Jahre lang habe ich jede Woche einen Blogpost veröffentlicht, plus dazugehörigen Newsletter. Ich hatte so viel Arbeit damit, aber es kamen total selten Antworten.  

Ich dachte damals: Wenn die Leute meinen Blogpost lesen, schauen sie sich auch auf meiner Seite um und buchen dann eins meiner Angebote. Aber da die Blogpost-Themen eher willkürlich gewählt waren, konnte ich nicht gut von einem auf den anderen verlinken. So hat man einen Blogpost gelesen und war dann wieder weg. 

Heute ist da viel mehr Struktur dahinter, und ich kann alle Blogposts untereinander verlinken. Das ist jetzt wie eine Kundenreise – man kann sich richtig lange auf der Seite aufhalten. So wächst auch das Vertrauen. Und erst dann sind die Leute ja bereit, sich auch mal mein Angebot anzuschauen. 

Mal abgesehen davon, dass ich damals gut wie nie auf meine Beratung hingewiesen habe, weil mir das unangenehm war…

Und heute?

Mittlerweile erstelle ich weniger Content – und habe endlich Verkäufe. Ich weise jetzt deutlich auf meinen Heilkräuter-Kurs hin. Aber immer noch so, dass es sich nicht schlimm anfühlt.  

Der Content und das Verkaufen gehen quasi Hand in Hand. Ich mache zum Beispiel ein wissenswertes Video in Instagram, zeige darin eine Pflanze aus meinem Garten und verweise dann in der Beschreibung AUCH auf meinen Kurs. Das fühlt sich gar nicht nach Verkaufen an.

Dein erster Kurs hat sich schon fast 60 Mal verkauft. Welche Rolle hat dein Content dabei gespielt?

Ich habe dank Populär! eine langfristige Struktur: Zuerst überlege ich, was ich verkaufen will und was die Leute begreifen müssen, damit sie sich überhaupt für das Produkt interessieren. Und dann schreibe ich die entsprechenden Blogposts, mache Videos, verfasse Newsletter.

Das ist jetzt viel strategischer. Die Themen bauen aufeinander auf.

Außerdem verkaufe ich meinen Heilkräuterkurs viel lieber als das, was ich vorher angeboten habe.  

Ich glaube, mein Content war der wichtigste Grund, warum der Launch erfolgreich war. Ich bin ja ausschließlich online unterwegs, ich kann also nur durch Content zeigen, was ich kann. Und nur so baue ich Vertrauen auf. Es entsteht eine virtuelle Beziehung.

Manche Leute schreiben mir, sie hätten das Gefühl, mich schon ewig zu kennen. Dann schaue ich nach und sehe: Die lesen schon richtig lange meinen Newsletter. Von einigen höre ich sogar, dass sie jeden Sonntag auf meine Email warten!

Welche Rolle spielen diese E-Mails denn beim Verkaufen?

Eine riesengroße Rolle! Das ist mein Haupt-Kommunikationskanal. Klar, Bilder sind auch wichtig, deshalb mache ich auch Videos und bin auf Instagram.  Aber über Email zu kommunizieren ist intimer, persönlicher.  

Deshalb nehme ich mir für meine Newsletter richtig Zeit – und am meisten Zeit für die Betreffzeile. 

Denn ich selbst mag es gar nicht, langweilige Emails zu bekommen. Bei vielen melde ich mich ganz schnell wieder ab, weil das nicht interessant zu lesen ist.

Neben Blog und Email – welche Plattformen sind für dich noch wichtig, um mit Content präsent zu sein?

Über Pinterest habe ich von Anfang an Leute auf meine Webseite gezogen, das hat gut funktioniert. Danach habe ich mit Instagram angefangen. Viele Leute sind ja sehr visuell, da baut man schnell eine Beziehung auf.

Wie viel Zeit wendest du für Content und Content-Promotion auf?

Pro Woche vielleicht 10 Stunden. Ich schreibe gerade weniger Blogartikel und konzentriere mich auf meinen Kurs. Aber wenn ich mal einen Blogpost schreibe, dann geht das jetzt viel schneller als vor «Populär!». Für mich ist aber nicht die Frage, ob ich die Zeit für Content aufbringe, sondern wann. Es ist mein einziges Mittel, um Kunden zu gewinnen.  

Wie ist deine Routine beim Content-erstellen?

Vor Corona habe ich immer am Wochenende gearbeitet, weil mein Freund dann nicht da war. Jetzt arbeite ich oft von 6:30 bis 8:30 an Content. Das ist eine gute Zeit, da ist alles noch ruhig. Wir leben auf einem Bauernhof und haben viele Tiere, um die kümmere ich mich im Anschluss.  

Als du zum ersten Mal deinen Kurs angeboten hast – welche Rolle hat Content da gespielt?

Ich war täglich auf Instagram. Da habe ich zum Beispiel gezeigt, welche Heilpflanzen auf dem Balkon wachsen, welche Küchenkräuter wie wirken. Manche Posts zeigen, was ich kann, andere bauen Vertrauen auf, manche bringen zum Lachen… Ich spreche mit meinem Content unterschiedliche Typen an – auch das habe ich ja in deinem Programm gelernt.  

Ich habe umdenken müssen. Früher habe ich hauptsächlich Pflanzen erklärt und Wissen gelehrt. Jetzt zeige ich auch Erfahrungen von Leuten, die ich schon behandelt habe, erzähle Geschichten von mir selbst… Mein Content ist viel bunter geworden.

Wo stehst du heute im Vergleich zu vor einem Jahr?

Ich verkaufe jetzt! Und ich habe nicht mehr den Druck, jeden Sonntag einen Blogpost rauszuhauen. Mehr ist nicht unbedingt besser. Im Programm habe ich eine lange Liste an Ideen erstellt, die ich jetzt nur noch hervorziehen und abarbeiten muss.

Ruby arbeitet seit mehr als 12 Jahren mit Heilpflanzen. In einer Pariser Kräuterapotheke hat sie jahrelang mehrere Tausend Kunden beraten. Heute arbeitet sie online und zeigt ihren Kunden, wie man Heilkräuter sammelt, verarbeitet und sicher anwendet. www.rubynagel.com.

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Marike Frick

Marike Frick ist ausgebildete Journalistin und zeigt Unternehmern und Einzelkämpfern, wie sie ihre Pressearbeit selber machen können. Ihre Texte sind u. a. in DIE ZEIT, Brigitte Woman, Financial Times Deutschland, Spiegel Online und Business Punk erschienen. Sie lebt mit ihrer Familie derzeit in Genf, glaubt an die tägliche Ration Kaffee (Barista-Style) und liebt gut gemachte TV-Serien in Kombination mit dunkler Schokolade und Rotwein.