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3 Fehler, die viele Coaches bei der Pressearbeit machen

  • 5 min read

Für Coaches, Trainer und Berater ist es besonders interessant, von der Presse als Experten wahrgenommen zu werden. Doch leider machen die meisten fatale Fehler, wenn sie sich an ihre Pressearbeit machen. Hier erkläre ich, welche das sind – und wie es besser geht.

1. Fehler: Du schreibst ein Buch – und verlässt dich bei der Pressearbeit auf den Verlag

Du bist bei einem Verlag gelandet und veröffentlichst ein Buch? Großartig!

Allerdings solltest du dich bei einer Sache nicht auf deinen Verlag verlassen: bei der Pressearbeit.

Denn dabei sind Verlage in der Regel nicht besonders innovativ: Sie versenden eine Standard-Pressemitteilung an hunderte Kontakte über einen Redaktions-Verteiler – das war’s.

Das habe ich bei meinem eigenen Buch erlebt – und viele meiner Kunden mit ihren Büchern ebenfalls.

Die Resonanz der Presse ist dabei leider oft gleich Null.

Kein Wunder: Journalisten bekommen Woche für Woche unfassbar viele Buch-Pressemitteilungen in den Posteingang. Allein im Jahr 2020 sind mehr als 69.000 neue Bücher in Deutschland erschienen!

Wenn du da auffallen willst, musst du mehr bieten als einen informativen Text, der dein Buch zusammenfasst.

Stattdessen brauchst du gute Ideen, wie du die INHALTE und dein WISSEN über Gesprächs-Angebote an Journalisten heran tragen kannst.

Wenn dir das mit den Ideen noch schwer fällt – keine Sorge. Ich habe jede Menge!

Aufgeschrieben habe ich sie in diesem Blogpost: 9 Ideen, mit denen du dein Buch in die Presse bringen kannst (selbstverständlich ohne Pressemitteilung).

2. Fehler: Du willst, dass Journalisten über deine großartige Methode oder dein neues Programm berichten

Du hast als Coach einen völlig neuen Prozess entwickelt, durch den du deine Kunden schickst – und die Ergebnisse sind bahnbrechend? Dann ist mein bester Tipp: Hör auf, darüber zu reden – zumindest, wenn du mit Journalisten zu tun hast.

Denn die meisten Coaches, Trainer oder Berater konzentrieren sich bei der Pressearbeit viel zu viel auf ihre Methoden und ihre Programme. Das ist ein großer Fehler. Und gleichzeitig eine ungenutzte Chance!

Um das zu verdeutlichen hier eine kurze Geschichte von einer ehemaligen Presse Rockstars-Teilnehmerin – nennen wir sie Sabine. Sabine ist Gesundheitscoach und zeigt Menschen, wie sie weniger Stress haben und gesünder leben.

Statt wie so viele andere Coaches über ihre Methode zu sprechen, hat Sabine angefangen, Tipps zu geben.

  • Sie hat zum Beispiel zum Jahresanfang in ihrer Regionalzeitung erklärt, wie man gute Vorsätze wirklich durchhält.
  • Sie hat in der Corona-Zeit Interviews gegeben und darin erklärt, wie man mit Ängsten und Krisensituationen umgeht
  • Sie ist sogar im Fernsehen aufgetreten und hat Tipps gegeben, wie man sich im Urlaub besser erholt

Für die Journalisten ist sie so nach und nach zur Expertin in Gesundheitsfragen geworden. Zu jemandem, der etwas weiß und etwas weitergeben kann. Und genau das möchte ich dir auch ans Herz legen.

Was können andere von dir lernen? Welches Wissen kannst du weitergeben?

Aus solchen Fragen ergeben sich viel bessere Themen – die Journalisten auch tatsächlich interessieren.

In diesem Video erkläre ich weiter, wie du als Experte in die Presse kommst:

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3. Fehler: Du schickst ein Mal einen Schwung E-Mails an die Presse raus – und dann nie wieder.

Meine erfolgreichsten Programm-Teilnehmer schaffen es nicht deshalb so oft in die Presse, weil sie einmal einen Journalisten kontaktieren oder vielleicht drei, vier E-Mails rausschicken.

Sondern weil sie

  • regelmäßig neue Gesprächsangebote machen
  • bei Journalisten nachhaken
  • immer wieder deutlich machen: Ich habe etwas zu sagen, ich weiß etwas, ich kann anderen mein Wissen weitergeben

Und das wichtigste: Sie geben nicht auf, motivieren sich gegenseitig, haben “Pressearbeit” als regelmäßigen Termin im Kalender.

Sie lassen sich auch nicht entmutigen von einer Absage oder einer fehlenden Reaktion.

Denn sie haben verstanden: Dranbleiben ist bei der Pressearbeit die halbe Miete!

Übrigens: Falls du dich schwer mit dem Gedanken tust, möglicherweise auch mal eine Absage zu erhalten – hier habe ich richtig gute Tipps zusammengestellt, wie man mit einem “Nein” von Journalisten umgeht.

Für meine Kunden zahlt sich die Hartnäckigkeit jedenfalls aus. Allein die Kundin, von der ich weiter oben erzählt habe, hat heute so beeindruckende Namen wie Süddeutsche Zeitung, WDR, Handelsblatt, Emotion, RTL und Zeit Online in ihrer “Bekannt aus”-Leiste auf der Webseite.

Das sieht natürlich nicht nur super aus, das überzeugt auch potenzielle Kunden!

Natürlich braucht das alles Zeit. Gute Pressearbeit schüttelt niemand mal eben so nebenbei aus dem Handgelenk. Deshalb habe ich ein Video für dich aufgenommen, in dem ich zu genau diesem Thema Tipps gebe – für alle, deren Zeit kostbar ist:

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Und wenn du jetzt Lust bekommen hast, deine Pressearbeit anzugehen, bewirb dich doch am besten für die “Presse Rockstars”!

Wird deine Bewerbung angenommen, so erhältst du sofort kostenfreien Zugang zu unserem VIP-Training “Dauerhafte Presse-Erfolge – so schaffst du es immer wieder in die Presse”.

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Marike Frick

Marike Frick ist ausgebildete Journalistin und zeigt Unternehmern und Einzelkämpfern, wie sie ihre Pressearbeit selber machen können. Ihre Texte sind u. a. in DIE ZEIT, Brigitte Woman, Financial Times Deutschland, Spiegel Online und Business Punk erschienen. Sie lebt mit ihrer Familie derzeit in Genf, glaubt an die tägliche Ration Kaffee (Barista-Style) und liebt gut gemachte TV-Serien in Kombination mit dunkler Schokolade und Rotwein.