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Endlich online bekannt werden: Vermeide diese 3 Anfängerfehler

  • 5 min read

Warum sind andere mit ihrem Business bekannt wie bunte Hunde – und du noch nicht? Möglicherweise liegt das an typischen Anfänger-Fehlern. Welche das sind (und wie du’s besser machst) lernst du in diesem Text.

Kommt dir das bekannt vor? 

Du hast super viel Zeit – vielleicht auch Geld – in eine mega Webseite investiert. Dort stellst du dich und dein Produkt oder deine Dienstleistung vor. Du schaltest die Webseite frei.

Und dann passiert: nichts. 

Niemand füllt dein Kontaktformular aus.

Niemand bucht einen Termin. 

Niemand kauft.

Natürlich kann das daran liegen, dass deine Startseite noch nicht optimal funktioniert (hier liest du mehr darüber, wie du Fehler auf der Startseite vermeidest). 

Vielleicht liegt es aber auch an einem viel simpleren Problem: Du hast nicht genug Traffic auf der Seite – weil dir Sichtbarkeit fehlt. 

Leider gibt es für Sichtbarkeit kein “über-Nacht-Erfolgsrezept“. 

Aber es gibt ein paar typische Sichtbarkeits-Killer, die du vermeiden kannst – um dich und dein Produkt bekannt zu machen. 

Sichtbarkeits-Killer Nummer 1: Du konzentrierst dich nur aufs Verkaufen

Logisch, dass du dein Produkt verkaufen willst. Du musst schließlich deine Miete bezahlen.

Also liest du wahrscheinlich alles Mögliche zum Thema „Erfolgreich verkaufen“ und versuchst, dir bei anderen was abzuschauen. Vielleicht buchst du sogar einen (Online-)Kurs, um zu lernen, wie du richtig verkaufst.

Allerdings wird das nichts bringen, wenn du kein Publikum hast! 

Um ein Publikum aufzubauen, brauchst du Inhalte – oder auch “Content”. Und zwar solche Inhalte, die sich Menschen gern anschauen.

Das kann vieles sein – etwa

  • Blogposts
  • Podcasts
  • YouTube-Videos
  • Newsletter
  • Social Media Posts

 Welche Art von Content für dich richtig ist, hängt von vielen Faktoren ab:

  • Was fällt dir leicht? (Schreiben? Sprechen? Vor der Kamera auftreten?)
  • Wo erreichst du dein Publikum am besten?
  • Möchtest du eine Newsletter-Liste aufbauen?
  • Möchtest du in Google gefunden werden?

Wenn letzteres für dich besonders wichtig ist, solltest du auf Blogposts setzen. 

Googlen Menschen beispielsweise den Begriff „Pressemitteilung schreiben“, dann landen sie schnell auf meiner Webseite – weil sie über Google auf einen meiner Blogposts stoßen, die ich zu diesem Thema geschrieben habe. (Wie du herausfindest, ob auch du mit deinen Inhalten in Google auffindbar bist, kannst du hier nachlesen)

Mit diesen Blogposts erreiche ich aber nicht nur das Gefunden-Werden – sondern auch folgendes:

  • Weil ich Fragen beantworten kann, die meine Webseitenbesucher haben, baut sich Vertrauen auf
  • Ich kann zeigen, dass ich Expertin auf meinem Gebiet bin
  • Ich habe die Chance, die Leser auf einen meiner Downloads aufmerksam zu machen
  • Über diese Downloads baue ich meine Newsletter-Liste auf
  • SPÄTER kann ich dann AUCH ein kostenpflichtiges Produkt anbieten

Meine Webseite ist also nicht primär aufs Verkaufen ausgerichtet – sondern darauf, mich als Expertin zu zeigen und meine Newsletter-Liste aufzubauen.

Genau so gehe ich vor, wenn ich Content nach außen anbiete – etwa Gastbeiträge oder Podcast-Interviews. Auch dann geht es um nützliche Inhalte, um Fragen, die potenzielle Kunden umtreiben – und NICHT ums Verkaufen. 

In Social Media dagegen biete ich vor allem Blicke hinter die Kulissen und zeige mich als Mensch. Verkaufs-Posts setze ich nur äußerst selten ab (und auch dann setze ich gern Storytelling ein, so dass meine Botschaften nur wenig verkäuferisch rüberkommen). 

Sichtbarkeits-Killer Nr. 2: Dein Content erscheint nur unregelmäßig

Du hast verstanden, dass du Content brauchst – super. 

Nun reicht es aber leider nicht, alle zwei Monate mal was zu veröffentlichen. 

Du brauchst Regelmäßigkeit! Warum?

  • Weil es sich positiv auf dein Ranking in Google auswirkt
  • Weil du so immer wieder Stoff für deinen Newsletter hast
  • Weil du dich gegenüber potenziellen Kunden dauerhaft als Experte oder Expertin beweist – und sich so mit der Zeit Vertrauen aufbaut

Ich habe anfangs zum Beispiel jede Woche einen neuen Blogpost geschrieben. Diese regelmäßigen Veröffentlichungen waren wahnsinnig wichtig, damit überhaupt jemand auf meine Seite kommt.

Auch dir empfehle ich: Blogge, podcaste oder filme, was das Zeug hält!

Denn vielleicht hast du manchmal das Gefühl, da ist jemand “quasi über Nacht” zum Newcomer der Branche geworden.

Die Wahrheit ist aber: Diese Leute haben oft seit Jahren veröffentlicht – und sich fleißig ein Publikum aufgebaut. 

Sichtbarkeits-Killer Nr. 3: Du hebst dich nicht ab

Austauschbare Botschaften und Inhalte ohne Tiefgang bleiben nicht im Gedächtnis. 

Deshalb kann es zwar sein, dass du Menschen über guten Content auf deine Seite gelockt hast – sie sich aber trotzdem schon ein, zwei Tage später nicht mehr an dich erinnern. 

Nur: Wie hebst du dich von anderen ab – und bleibst somit besser im Gedächtnis?

Hier ein paar Möglichkeiten:

  • Du veröffentlichst extrem nützliche Tipps auf deiner Website, die man so nirgendwo anders bekommt
  • Deine Videos sind immer super lustig
  • Du kommst in deinen Newslettern besonders bodenständig rüber (und das erkennt man schon an deiner Sprache)
  • Deine Nische ist besonders 
  • Deine Ansichten sind ungewöhnlich für die Branche
  • Die Erstansprache auf deiner Webseite berührt sofort

Auch hier gilt also wieder: Es gibt nicht den EINEN Weg, über den du dich abheben kannst. 

Wichtig ist, dass Menschen dich kennen lernen: Wofür stehst du? Was macht dich aus? Und vor allem: Was macht dich besonders?

Je einzigartiger und authentischer du dich präsentierst, desto eher wirst du im Gedächtnis bleiben.  

Hab deshalb Mut dazu, dich zu zeigen, wie du bist!

In diesem Video findest du weitere Tipps, wie du es online schaffst, authentisch rüber zu kommen: 

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Marike Frick

Marike Frick ist ausgebildete Journalistin und zeigt Unternehmern und Einzelkämpfern, wie sie ihre Pressearbeit selber machen können. Ihre Texte sind u. a. in DIE ZEIT, Brigitte Woman, Financial Times Deutschland, Spiegel Online und Business Punk erschienen. Sie lebt mit ihrer Familie derzeit in Genf, glaubt an die tägliche Ration Kaffee (Barista-Style) und liebt gut gemachte TV-Serien in Kombination mit dunkler Schokolade und Rotwein.