Du hast eine super Website, zufriedene Kundinnen und weißt genau, was du tust. Fragt jemand ChatGPT nach einer Expertin in deinem Bereich, müsste die KI also schreien: „Hey, nimm die da!“ Stattdessen nennt sie drei andere. Frechheit? Ein bisschen. Vor allem aber System: Wer von ChatGPT empfohlen werden will (und genauso von Gemini, Claude, Perplexity oder Googles KI-Übersichten), braucht mehr als “nur” eine Webseite.
DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE:
- Andere müssen dich bestätigen: KI-Systeme stützen sich vor allem auf unabhängige Quellen wie Presseartikel, Fachmedien und Bewertungen. Was du auf deiner eigenen Website sagst, gilt als Behauptung ohne Beleg.
- Journalismus ist die größte Quelle: Rund 27 Prozent aller KI-Zitate stammen laut Muck Rack aus journalistischen Artikeln, bei Fragen nach Branchentrends sogar 46 Prozent.
- Regelmäßig und einheitlich auftreten: KI bevorzugt aktuelle Artikel und ein stimmiges Bild von dir. Ein Artikel pro Quartal bringt mehr als ein großer Auftritt alle fünf Jahre.
- Presse erhöht die Chance, garantiert aber nichts: Die Studien zeigen Zusammenhänge, keinen Automatismus. Wer eine sichere KI-Empfehlung verspricht, verkauft heiße Luft.
- Lesedauer: 13 Minuten
Wenn du diesen Beitrag gelesen hast, weißt du:
- wie ChatGPT, Gemini, Claude, Perplexity & Co. eigentlich entscheiden, wen sie empfehlen
- was aktuelle Studien darüber verraten, welche Quellen KI-Systeme am häufigsten zitieren
- auf welche Signale KI-Systeme am meisten achten und wie du als Selbstständige diese Signale setzen kannst
- warum Presse einer der stärksten Hebel ist und mit welchen Schritten du deine Pressearbeit darauf ausrichtest
Nehmen wir mal an, du bist Fotografin in Freiburg und machst seit Jahren vor allem eines: Business-Porträts für Selbstständige (ersetz „Fotografin“ gern durch Coach, Physiotherapeutin oder Texterin – das Prinzip bleibt dasselbe).
Irgendwo in der Stadt sitzt gerade deine potenzielle Traumkundin Jana, die seit ein paar Monaten selbstständig ist. Ihre Website steht schon, das LinkedIn-Profil auch und nur die Fotos sind noch Handy-Selfies vor der Küchentür.
Jana braucht also Business-Porträts. Oder anders gesagt: Sie braucht DICH!
Früher hätte sie gegoogelt, sich durch zehn Websites geklickt (vielleicht auch durch deine) und dann entschieden.
Heute fragt sie ChatGPT: „Welche Fotografin in Freiburg macht gute Business-Porträts für Selbstständige?”
ChatGPT spuckt drei Namen aus, nur deiner ist nicht dabei. Ähm, hallo?!
Und das, obwohl auf deiner Startseite, im Über-mich-Text und in jedem zweiten Blogpost doch schwarz auf weiß steht, dass du DIE Fotografin für Business-Porträts bist!
Bloß glaubt ChatGPT dir offenbar kein Wort…
Inhaltsverzeichnis
Wie entscheiden ChatGPT und andere KI-Systeme, wen sie empfehlen?
KI-Systeme wie ChatGPT, Gemini, Claude, Perplexity und Googles KI-Übersichten stützen sich überwiegend auf
- unabhängige Quellen wie Presseartikel
- Fachmedien
- Bewertungen und Foren
– und deutlich weniger auf das, was ein Unternehmen auf der eigenen Website über sich sagt. Das zeigen Studien wie die der University of Toronto (September 2025), von Muck Rack (Mai 2026) und von Fractl (Juli 2026). Was genau drinsteht, dazu kommen wir gleich.
Kurz vorweg
Ich schreibe in diesem Text oft „ChatGPT“, weil es das bekannteste Beispiel ist. Gemeint sind aber alle großen Systeme, die inzwischen Fragen beantworten, für die man früher gegoogelt hat.
Sie gewichten unterschiedlich (dazu gleich mehr), funktionieren im Kern aber ähnlich:
Über externe Validierung.
Klingt sperrig, meint aber etwas sehr Alltägliches: Was du über dich behauptest, wird woanders im Netz bestätigt.
Ein Beispiel:
Behauptung
Schreibst du auf deiner Website „Ich bin die allerbeste Fotografin für Business-Porträts in Freiburg“, ist das erst mal eine Behauptung ohne Beleg.
Findet die KI nicht toll.
Beleg
Porträtiert dich die Lokalzeitung genau mit diesem Schwerpunkt, zitiert dich ein Fachmagazin und schwärmen drei Kundinnen auf Provenexpert davon, dann wird aus der Behauptung ein Beleg.
Findet die KI toll. Sie nickt anerkennend und notiert sich: „Finde ich toll!”
Im Journalismus kennen wir das Prinzip übrigens auch: Eine Information gilt erst dann als belastbar, wenn mindestens zwei voneinander unabhängige Quellen sie bestätigen, nachzulesen etwa im Journalistikon.
Eine Redaktion, die nur der Pressestelle glaubt, macht ihren Job nicht.
KI-Systeme ticken da erstaunlich ähnlich, sie misstrauen dem Eigenlob und vertrauen dem, was andere sagen.
Was zeigen aktuelle Studien zu KI-Empfehlungen?
Laut der Auswertung „What Is AI Reading?“ von Muck Rack (Mai 2026) stammen rund 84 Prozent aller KI-Zitate aus Earned Media Quellen, also aus Journalismus, Wissenschaft, Behördenseiten und Nachschlagewerken.
Ein paar Zahlen, die ich besonders aufschlussreich finde:
Journalismus ist die größte Einzelquelle. Rund 27 Prozent aller KI-Zitate stammen aus journalistischen Artikeln, über alle Ausgaben hinweg konstant zwischen 20 und 30 Prozent (Muck Rack, Mai 2026). Fragt jemand, was sich in einer Branche tut, sind es sogar 46 Prozent.
Ein anschauliches Größenverhältnis liefert eine Studie von Foundation zu Beauty-Marken (Juli 2026): 44 Prozent der zitierten Quellen waren redaktionelle Berichterstattung, nur 7 Prozent markeneigene Inhalte.
Unabhängige Medien liegen weit vorn. Eine Forschungsgruppe der University of Toronto (Chen et al., September 2025) beschreibt die Vorliebe von KI-Suchen für redaktionelle Drittquellen als “systematisch und überwältigend” (Hach, “überwältigend” in einem wissenschaftlichen Paper! Was für ein Gefühlsausbruch!)
Dass über dich geredet wird, zählt mehr, als dass auf dich verlinkt wird. Ahrefs hat 75.000 Marken untersucht (Mai 2025). Wie oft eine Marke im Netz erwähnt wird, hängt am stärksten mit ihrer Sichtbarkeit in Googles KI-Übersichten zusammen.
Die Korrelation liegt bei 0,664, auf einer Skala von 0 bis 1 ist das ein ziemlich starker Zusammenhang. Backlinks, also Links von anderen Seiten auf deine Website, liegen mit 0,218 ein gutes Stück dahinter.
Auch Kleine haben eine Chance. Fractl hat im Juli 2026 gut 11.500 KI-Antworten aus 15 Branchen ausgewertet. 85 Prozent der Empfehlungen gingen an Marken außerhalb der Top 5 ihrer Branche. Reddit und YouTube gehörten fast überall zu den drei meistzitierten Quellen.
(Bei all diesen Zahlen musst du natürlich eine Sache im Hinterkopf behalten: Muck Rack, Ahrefs und Fractl verkaufen selbst Tools oder Dienstleistungen rund um Sichtbarkeit. Wer Tools für KI-Sichtbarkeit verkauft, profitiert natürlich von Ergebnissen, die solche Tools als relevant feiern. Als Richtungs-Ansage dürften die Analysen trotzdem nicht komplett daneben liegen.)
Worauf achtet KI am meisten?
Das stärkste Signal für eine KI-Empfehlung ist unabhängige redaktionelle Berichterstattung, also Artikel, Interviews und Expertenzitate in Medien.
Danach folgen die Übereinstimmung der Quellen, ihre Autorität und ihre Aktualität.
Die eigene Website und Backlinks zählen auch, wiegen aber deutlich weniger.
Bitte bedenken: Eine offizielle Rangliste mit den wichtigsten Signalen veröffentlicht kein Anbieter, weder OpenAI noch Google noch sonst jemand. Die folgende Reihenfolge habe ich also selbst aus den Studien abgeleitet.
Fangen wir mit dem stärksten Signal an:
- Unabhängige redaktionelle Berichterstattung. Das sind Artikel über dich, Interviews mit dir oder Zitate von dir als Expertin oder Experte. Wie oben beschrieben ist das die größte Einzelquelle für KI-Zitate überhaupt.
- Übereinstimmung vieler Quellen. Beschreiben mehrere unabhängige Seiten dich gleich, etwa als „die Fotografin für Business-Porträts in Freiburg“, wird das für die KI zu verwertbarem Wissen.
- Autorität der Quelle. Ein Zitat in einem großen Medium oder einem angesehenen Fachmagazin hat mehr Bumms als ein Eintrag in einem Branchenverzeichnis.
- Aktualität der Quelle. Hatten wir ja schon weiter oben im Text: Besonders ChatGPT greift bei aktuellen Fragen am liebsten auf Artikel zurück, die frisch online gegangen sind.
- Stimmen von Kundinnen und Community. Das können Bewertungen sein, Forenbeiträge, Reddit oder YouTube. Vor allem Perplexity und ChatGPT nutzen das stark und gerne.
- Deine eigene Website ist die Basis, damit die KI dich richtig einordnet. Am besten wirkt sie mit klarer Nische, konkreten Zahlen, Belegen und sauber strukturierten Daten.
- Backlinks. Ja, die zählen noch, hängen aber deutlich schwächer mit KI-Sichtbarkeit zusammen als reine Erwähnungen (Ahrefs, Mai 2025).
Unterschiede zwischen den Systemen
Jedes System kocht da übrigens sein eigenes Süppchen: ChatGPT und Perplexity setzen stärker auf unabhängige Tests, Vergleiche und Bewertungsseiten, Googles KI-Übersichten und der KI-Modus stärker auf Firmenseiten (Fractl, Juli 2026).
Wie sieht eine externe Validierung im Alltag einer Selbstständigen aus?
Je unabhängiger und angesehener die Quelle, desto mehr Power hat sie für KI-Systeme wie ChatGPT.
| Art der externen Validierung | Beispiel | Gewicht |
|---|---|---|
| Bericht oder Porträt in einem Medium | Die Lokalzeitung porträtiert eine Fotografin, die sich auf Business-Porträts für Selbstständige spezialisiert hat | sehr hoch |
| Zitat als Expertin in einem Artikel | Eine Ernährungsberaterin wird in einem Brigitte-Text zum Intervallfasten zitiert | sehr hoch |
| Gastbeitrag in einem Fachmedium | Ein Coach schreibt für ein Personaler-Magazin | hoch |
| Podcast-Interview mit Shownotes | Auftritt in einem Branchenpodcast, Name und Thema stehen auf der Website des Podcasts | mittel bis hoch |
| Nennung in „Die besten X“-Listen und Vergleichen | „10 Business-Coaches für Gründerinnen“ auf einem Fachblog | mittel bis hoch |
| Kundenbewertungen auf fremden Plattformen | Google-Bewertungen, Provenexpert, Trustpilot | mittel |
| Diskussionen in Foren und Communitys | Jemand empfiehlt dich auf Reddit oder in einem Fachforum | mittel (stark bei Perplexity) |
| Vorträge, Auszeichnungen, Verbandsmitgliedschaften mit eigener Seite | Speakerin auf einer Konferenz, Profil auf der Veranstalterseite | mittel |
| Eigene Website, eigene Social-Media-Posts | „Ich bin die führende Expertin für X“ | Behauptung, kein Beleg |
Warum ist Presse einer der stärksten Hebel für KI-Empfehlungen?
Presse ist einer der stärksten Hebel, weil sie gleich mehrere Dinge erfüllt, auf die KI-Systeme achten:
- Journalismus ist die größte Einzelquelle für KI-Zitate,
- Presse gilt als unabhängig und geprüft und
- ein Artikel über dich liefert Erwähnung, Autorität und Aktualität auf einmal.
Dazu kommt: Anders als Bewertungen oder Forenbeiträge kannst du Presse selbst anstoßen.
Noch etwas ausführlicher:
- KI liest anscheinend am liebsten Online-Zeitung. Deshalb kommen rund 27 Prozent aller KI-Zitate aus journalistischen Artikeln, mehr als aus jeder anderen Quellenart. Bei Fragen nach Branchentrends sind es sogar 46 Prozent (Muck Rack, Mai 2026).
- Ob ein Artikel erscheint und was darin steht, bestimmt die Redaktion, nicht du. Er 👏 ist 👏 externe 👏 Validierung! Du erinnerst dich: Das liebt die KI.
- Ein Artikel übermittelt drei wichtige Signale. Du wirst mit Namen erwähnt (was mehr zählt als ein Link), das Medium bringt seine Autorität mit und der Text ist frisch. Beschreibt dich die Journalistin dann noch mit deinem Schwerpunkt, stärkt das das einheitliche Bild, auf das die KI so scharf ist.
- Du kannst Presse selbst anstoßen. Bewertungen deiner Kundinnen kannst du erfragen, aber nicht selbst schreiben und was auf Reddit über dich gesagt wird, hast du sowieso kaum in der Hand. Presse-Präsenz dagegen lässt sich gezielt angehen, denn Journalistinnen und Journalisten suchen jeden Tag Expertinnen, Fallbeispiele und Geschichten.
Was du für die Presse brauchst, ist eine gute Geschichte, das richtige Medium und eine kurze, persönliche Mail an die richtige Person in der Redaktion. Und dieses Handwerk lässt sich lernen.
Welche Schritte du dafür gehst (und warum du dafür fast nie eine Pressemitteilung brauchst), zeigt dir meine Checkliste Pressearbeit.
Wichtiger Hinweis:
Zugegeben, nach so vielen Zahlen klingt das schnell nach Rezept: Artikel in die Presse rein, Empfehlung von der KI raus. So einfach ist es leider nicht.
Ein Artikel garantiert keine KI-Empfehlung. Die Studien zeigen Zusammenhänge – einen Automatismus beweisen sie nicht.
Presse-Präsenz erhöht die Chance deutlich, mehr lässt sich seriös nicht versprechen. Wer etwas anderes anpreist (und solche Angebote gibt es schon, glaub mir), verkauft heiße Luft.
Welche Schritte kann ich in der Pressearbeit gehen, damit KI mich lieber empfiehlt?
Damit KI-Systeme dich empfehlen, hilft vor allem REGELMÄSSIGE Pressearbeit, denn KI-Systeme bevorzugen aktuelle Artikel. Am meisten bringen Beiträge in den Medien, die die KI zu diesem Thema schon als Quellen nutzt. Außerdem helfen eine einheitliche Beschreibung von dir und deinem Thema, Zitate zu Trends in deiner Branche und eine klare Nische.
Aus den Studien lassen sich konkrete Schritte ableiten, die du gehen kannst:
- Weil KI auf frische Artikel steht, wirkt Pressearbeit am besten als Gewohnheit. Ein Artikel pro Quartal bringt dir mehr als ein großer Auftritt alle fünf Jahre.
- Frag ChatGPT oder Perplexity nach deinem Thema und schau, welche Quellen sie angeben. Das sind gute Kandidaten für deine Medienliste.
- Je einheitlicher die Medien dich beschreiben, desto eher macht KI eine Empfehlung draus. Bring deinen Schwerpunkt deshalb in jedem Pitch und jeder Kurzbio gleich auf den Punkt, etwa „Fotografin für Business-Porträts in Freiburg“.
- Werd zur Ansprechpartnerin für Trends. Fragt jemand, was sich in einer Branche tut, stammt fast die Hälfte der KI-Zitate aus dem Journalismus (Muck Rack, Mai 2026). Wenn du in den Artikeln über Entwicklungen in deinem Fach zitiert wirst, wirst du diese Ansprechpartnerin.
- Besetze deine Nische. Die Toronto-Forscher sehen bei KI-Suchen eine Neigung zu bekannten Marken. Gleichzeitig gehen laut Fractl 85 Prozent der Empfehlungen an Marken außerhalb der Top 5. Mit einer spitzen Nische und regelmäßiger Berichterstattung hast du die Chance, an den Großen vorbeizukraulen.
- Erwähnungen zählen deutlich mehr als Links (Ahrefs, Mai 2025). Verlinkt ein Artikel nicht auf deine Website, ist das kein Drama. Wichtig ist, dass dein Name und dein Thema in einem Medium vorkommen.
Fazit: Warum empfiehlt ChatGPT mich nicht, obwohl ich richtig gut bin?
ChatGPT und andere KI-Systeme übergehen dich meist deshalb, weil außer dir selbst kaum jemand bestätigt, dass du gut bist. Es fehlen unabhängige Quellen wie Presseartikel, Erwähnungen und Bewertungen oder sie sind veraltet oder beschreiben dich widersprüchlich.
Fragst du ChatGPT, Gemini oder Perplexity nach jemandem wie dir und dein Name fehlt, liegt es fast immer an einem oder mehreren dieser Punkte:
- Nur du selbst sagst, dass du gut bist. Ob Website, Instagram, LinkedIn, Newsletter: Das sind alles deine eigenen Kanäle und damit für die KI Behauptungen ohne Beleg, egal wie gut sie formuliert sind.
- Du warst noch nicht in der Presse oder es ist lange her. Dabei ist Journalismus die Quelle, auf die KI-Systeme am häufigsten zurückgreifen. Solange keine Redaktion über dich geschrieben hat, fehlt dir ausgerechnet der Beleg, den die KI am liebsten mag. Und der Lokalzeitungsartikel zur Gründung hilft nur bedingt, denn KI liebt aktuelle Veröffentlichungen.
- Es wird zu selten über dich gesprochen. Wenn du im Netz kaum erwähnt wirst, kommst du in KI-Antworten kaum vor. Vielleicht gibt es kein Podcast-Interview mit dir, kaum Bewertungen bei Google oder Provenexpert und niemanden, der dich in einem Forum empfiehlt. Dann fehlen der KI genau die Stellen, an denen sie nachlesen könnte, dass es dich gibt und du gut bist.
- Die Quellen erzählen Unterschiedliches über dich. Hier heißt du Hochzeitsfotografin, dort Bildbearbeiterin und im Podcast ging es plötzlich um Produktfotos. Die KI versteht nicht, wofür du wirklich stehst und nennt dann lieber jemand anderen.
Du willst das mit der Presse anschubsen?
Genau dafür gibt es Presse Rockstars.
Zwölf Monate lang begleite ich dich gemeinsam mit drei weiteren erfahrenen Journalistinnen: Wir entwickeln mit dir deine Pitches, schleifen sie, bis sie sitzen und bereiten dich auf Interviews vor.
Unsere Kundinnen und Kunden standen so schon bei Spiegel Online, in der Süddeutschen Zeitung, im Handelsblatt und in der Brigitte.
Häufige Fragen
Wie finde ich heraus, ob ChatGPT mich schon empfiehlt?
Stell die Frage, die deine Kundinnen stellen würden und zwar in ChatGPT, Gemini, Perplexity und Googles KI-Modus, mehrfach und in verschiedenen Formulierungen. Laut Fractl (Juli 2026) ändert sich bei derselben Frage etwa die Hälfte der genannten Marken, ein einzelner Test sagt also wenig. Notier dir auch, welche Quellen die KI angibt: Das sind die Medien, in denen du auftauchen solltest.
Kann ich dafür bezahlen, dass ChatGPT mich empfiehlt?
Eine Empfehlung in der eigentlichen Antwort kannst du nicht kaufen. Werbeausgaben hängen laut Ahrefs (Mai 2025) nur schwach mit der Sichtbarkeit in Googles KI-Übersichten zusammen. Anzeigen, die neben oder in KI-Antworten erscheinen, sind etwas anderes und als Werbung gekennzeichnet.
Reicht ein einziger Presseartikel, damit KI mich empfiehlt?
Er hilft, reicht aber selten. KI bevorzugt aktuelle Artikel und vertraut am meisten dem, was mehrere unabhängige Quellen übereinstimmend sagen. Regelmäßige Berichterstattung wirkt deshalb stärker als ein einmaliger Auftritt.
Bringen Backlinks noch etwas für die KI-Sichtbarkeit?
Ja, aber weniger als Erwähnungen. In der Ahrefs-Studie mit 75.000 Marken lag die Korrelation von Backlinks bei 0,218, die von Erwähnungen im Netz bei 0,664 (Mai 2025).
Zählen meine eigenen Social-Media-Posts?
Als Beleg kaum, denn was du selbst postest, ist für die KI eine Behauptung. Anders sieht es aus, wenn andere über dich sprechen: Empfehlungen auf Reddit, in Foren oder in YouTube-Videos Dritter greifen vor allem Perplexity und ChatGPT gern auf.
Ist meine Website jetzt überflüssig?
Nein. Deine Website ist der Ort, an dem KI-Systeme nachschlagen, was du machst, für wen und wo. Am besten wirkt sie mit klarer Nische, konkreten Zahlen und Belegen: Laut einer Studie der Princeton University (KDD 2024) können Zitate, Statistiken und Quellenangaben die Sichtbarkeit in KI-Antworten um 30 bis 40 Prozent steigern. Was sie allein nicht schafft: die KI davon zu überzeugen, dass du gut bist. Dafür braucht es andere, die es bestätigen.