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Plötzlich hatte ich eine riesige Reichweite!

 

Stell dir vor, du darfst in einer Talkshow minutenlang über dein Herzensthema sprechen – und zehntausende schauen zu. Angela hat genau das geschafft. Hier erzählt sie, wie es dazu kam, was sie über Pressearbeit gelernt hat – und warum sie ihr Marketing auf keinen Fall aus der Hand geben würde.

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Du hast es in eine große österreichische Talkshow geschafft. Respekt! Wie macht man sowas?

Ich schätze, ich war einfach sichtbar. Ich habe ja viel Content auf meiner Webseite und war schon oft im Online-Magazin Womat.at. Warum die vom Fernsehen mich aber ursprünglich zum Thema „Erziehung“ angefragt haben, weiß ich gar nicht.

Dein Thema ist doch Qigong…?

Eben. Aber ich habe ja von dir gelernt: Erst mal den Kontakt aufbauen, auch wenn es nicht sofort was fürs eigene Business bringt. Also habe ich zugesagt – es war immerhin die Barbara-Karlich-Show, und die ist in Österreich sehr bekannt.

Dann saß ich am Tag der Aufnahme fertig geschminkt im Warteraum – und plötzlich sagte man mir: „Sorry, die Sendung ist in drei Minuten vorbei. Der Regisseur hätte dich aber lieber länger auf der Bühne und will dich darum ein anderes Mal in der Sendung haben!“

Warst du enttäuscht? 

Nein, denn über Erziehung zu diskutieren war ja nicht wirklich mein Herzensthema. Ich hab mich an deine Tipps erinnert und von mir aus Themenvorschläge gemacht.  Ich habe mir also die Sendung genauer angeschaut und überlegt, was passen könnte. Daraus wurden zehn Vorschläge. Eingeladen wurde ich dann zum Thema Stress und der Frage „Lässt sich Gelassenheit lernen?“.

Wie läuft so ein Fernseh-Auftritt denn ab?

Zuerst gab’s ein Telefonat, und ich habe schon mal erzählt, worüber ich in der Show erzählen könnte. Dann musste ich drei Stunden vor Drehbeginn dort sein. Es gab Brötchen, ich wurde geschminkt, eine Gewandmeisterin hat mein Outfit angeschaut, wir haben eine Lichtprobe gemacht und durften das in-den-Raum-Kommen kurz üben… Sie haben sehr darauf geachtet, dass ich mich wohlfühle.

Warst du aufgeregt, als es soweit war?

Ja, schon. Ich habe Qigong vorgeführt und tatsächlich dabei gezittert – auch wenn die Zuschauer das hoffentlich nicht gesehen haben (lacht). Ich durfte erklären, was Qigong ist und wie es wirkt. Das war genial, denn ich habe auf einmal so viele Menschen mit meinem Herzensthema erreicht wie wahrscheinlich nie zuvor.

Was hat dir der Auftritt im Fernsehen gebracht?

Ich habe viele Rückmeldungen von Menschen bekommen, dass sie sich sehr freuen, Qigong im Fernsehen zu sehen. Der Link zum Video wurde oft geteilt. Das gibt natürlich noch mal viel mehr Reichweite.

Aber mir ist auch klargeworden, dass es mir gar nicht so wichtig ist, ob ich mit sowas nun Kunden gewinne, oder nicht. Meine Qigong-Ausbildungen sind ja bereits ausgebucht, und ich habe eine Warteliste.

Viel schöner fand ich deshalb die Nachricht einer Frau, die mir nach dem Fernsehauftritt schrieb: „Ich hab mich sofort für einen Qigong-Kurs angemeldet!“

An ihr verdiene ich keinen Cent – aber für mich ist es viel wertvoller, andere mit meiner Begeisterung für Qigong anzustecken. Das ist mein Herzenswunsch. Ich möchte, dass möglichst viele sehen, wie viel Gutes Qigong für sie tun kann!

Durch den Fernsehauftritt hatte ich auf einmal eine riesige Reichweite für diesen Wunsch.

Du hast erzählt, dass du schon mehrmals in größeren Medien gewesen bist. Wie hast du das denn geschafft? Wie waren deine Anfänge?

Angefangen hat alles mit meiner Mama. Sie wurde 80 und ich wollte ihr ein besonderes Geschenk machen: Ich hab einem Online-Magazin meine persönliche Story vorgeschlagen und erzählt, dass meine Mama mich sehr unterstützt hat, als ich mit 19 schwanger wurde. Das wurde tatsächlich genommen!  

Später habe ich ihnen auch Vorschläge zum Thema Qigong gemacht – und auch die wurden mit Freude angenommen.

Das Witzige ist: Ich hatte derselben Redaktion zuvor schon mal ein Qigong-Thema vorgeschlagen – und keinerlei Rückmeldung erhalten.

Klingt traumhaft – und irgendwie sehr easy!

Naja, es hat schon Zeit gekostet. Mein gesamtes Marketing war anfangs ein Kraftakt. Ich hatte mich damals entschieden, dass ich kein Geld für Werbung ausgeben, sondern das selber machen will. Das war genau die richtige Entscheidung.

Aber man muss schon einiges an Zeit einplanen für Blogposts, den Aufbau der Newsletter-Liste und Pressearbeit.

Irgendwann hat sich das aber gedreht: Mittlerweile läuft das alles ziemlich locker nebenher – und ich muss nicht werben, sondern werde gefunden, angefragt und weiterempfohlen!

Gibt es etwas, das du anderen mitgeben möchtest – etwas, das du gelernt hast? 

Zeig dich, wie du bist, mit allen Schwächen, in aller Ehrlichkeit, versteck dich nicht hinter einer Institution oder Marketing-Sprache! Anfangs stand ja auf meiner Webseite noch: „Die Qigong-Akademie ist bemüht, für Ihr körperliches Wohlbefinden zu sorgen…“

Jetzt bin da ich zu sehen, als Mensch. Ich denke, das interessiert auch Journalisten mehr als gespreizte Akademie-Sprache.

Außerdem kann ich nur raten, sich die Hilfe von Expertinnen und Experten zu gönnen – und das Gelernte dann an sich anzupassen. Inzwischen habe ich gelernt: Was nicht zu mir passt, mache ich nicht. Und das ist ok!  

Und noch was:  Statt zu sagen „Marketing ist was Großes, das ich irgendwann mal angehe…“, sollte man lieber jeden Tag ein bisschen was machen. So kann es Routine werden und ist weniger mühsam.

Das alles zahlt sich aus! Mittlerweile werde ich für Fachmagazine und Konferenzen angefragt. Einerseits, weil ich sehr viel Zeit, Energie und Geld investiere, um mich ständig weiterzubilden, zu lernen, zu vertiefen und an meinen Inhalten zu arbeiten. Andererseits, weil ich viel für meine Sichtbarkeit tue!

Die größte Nachricht bekam ich übrigens kurz nach meinem Fernsehauftritt: Da wurde ich gefragt, ob ich mit Qigong bei einem regelmäßigen TV-Format dabei sein möchte…

Mehr über Angela und ihre Qigong-Akademie erfährst du hier: www.qigong-akademie.at

Du willst es 2019 auch in die Presse schaffen – und vielleicht sogar ins Fernsehen? Dann mach es wie Angela und buche deinen Platz in meinem Gruppenprogramm “Mein Business in der Presse”:

 
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Die Autorin:

Marike Frick ist ausgebildete Journalistin und zeigt Unternehmern und Einzelkämpfern, wie sie ihre Pressearbeit selber machen können. Ihre Texte sind u. a. in DIE ZEIT, Brigitte Woman, Financial Times Deutschland, Spiegel Online und Business Punk erschienen. Sie lebt mit ihrer Familie derzeit in Genf, glaubt an die tägliche Ration Kaffee (Barista-Style) und liebt gut gemachte TV-Serien in Kombination mit dunkler Schokolade und Pinot Noir.