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Richtig gute Texte schreiben: 13 Tipps von der Journalistin

Wann immer du potenzielle Kunden erreichen willst, musst du richtig gute Texte schreiben – ob nun auf deiner Webseite, in Social Media, in BroschĂŒren oder im Newsletter. Wie du das schaffst? Als Journalistin verrate ich dir meine besten Tipps.

Tipp 1: Halte dich an kurze SĂ€tze

Wenn du gute Texte schreiben willst, ist es dein Ziel, verstanden zu werden. Wenn du verstanden werden willst, schreib in kurzen SĂ€tzen.

Ein viel zu langer Satz:

Dein Urlaub liegt noch gar nicht so lange zurĂŒck, aber der Stress, der auf dich im Job gewartet hat, hat dich nach kurzer Zeit mit Stapeln von Unterlagen, mit unbeantworteten E-Mails im Posteingang und einer brechend vollen To-Do-Liste schon wieder voll im Griff.

So wird es besser:

Kaum zurĂŒck aus dem Urlaub und schon hat dich der Job-Stress wieder im Griff: Ein Stapel voller Unterlagen, unbeantwortete E-Mails und eine volle To-Do-Liste warten darauf, abgearbeitet zu werden.

Diese simple Profi-Regel gilt ganz besonders, wenn du gute Texte schreiben willst die online veröffentlicht werden!

Denn Menschen lesen Webseiten selten vom ersten bis zum letzten Wort – sie scannen eher. Sie brechen wieder ab, wenn der Newsletter zu kompliziert verfasst ist. Und sie legen auch die BroschĂŒre wieder zur Seite, wenn es anstrengend wird.

Ein viel zu langer Satz:

Unsere Angebote richten sich an Eltern, die ihr Kind so begleiten wollen, dass es auch dann eigenstĂ€ndig und mit Freude seine Hausaufgaben macht, wenn die Aufgaben mal schwieriger ausfallen und es nicht sofort auf die Lösung kommt, denn hier können Eltern, statt einzugreifen, liebevoll unterstĂŒtzen.

So wird es besser:

Unsere Angebote richten sich an Eltern, die ihr Kind dabei begleiten wollen, eigenstĂ€ndig und mit Freude seine Hausaufgaben zu machen. Und das selbst dann, wenn das Kind nicht sofort auf die Lösung kommt. Hier können Eltern liebevoll unterstĂŒtzen, statt einzugreifen.

Verabschiede dich deshalb von SĂ€tzen, die so lang sind, dass einem ganz schwindelig wird. Auch Finger weg von SĂ€tzen, wo der Leser am Ende vergessen hat, worum es am Anfang ging!

Hier darfst du aus langen SĂ€tzen mehrere kurze machen – oder zum Beispiel mit Doppelpunkten und Gedankenstrichen arbeiten.

Praxis-Tipp:

Du bist dir unsicher, ob einer deiner SĂ€tze zu lang ist? Dann lies ihn laut vor! Geht dir dabei die Puste aus, musst du dringend mehr Punkte setzen.

Tipp 2: Gute Texte brauchen Verben

Gute Texte schreiben kannst du, indem du weniger Substantive verwendest (vielleicht habt ihr damals in der Schule auch „Hauptwörter“ dazu gesagt). Das macht deine Sprache klarer.

Alles was auf –ung, -heit und –keit endet, solltest du nur in Maßen einsetzen oder noch besser: durch Verben ersetzen.

Denn Verben kommen schneller in unserem Hirn an und sind bildhafter, sie lockern auf. Und vor allem: Sie klingen nach gesprochener Sprache – also nach der Sprache, die wir gewohnt sind, die wir schnell verarbeiten.

Wer Verben einsetzt, wird besser verstanden!

Ein Substantiv-Beispiel:

Den Kauf meiner Bluetooth Kopfhörer habe ich nie bereut.

Das Verben-GegenstĂŒck:

Ich habe nie bereut, dass ich mir Bluetooth Kopfhörer gekauft habe.


Ein Substantiv-Beispiel:

In meiner Verzweiflung ĂŒber die VerspĂ€tung der Lieferung habe ich eine E-Mail geschrieben.

Das Verben-GegenstĂŒck:

Ich war verzweifelt, weil die Lieferung sich verspÀtet und habe eine E-Mail geschrieben.

Praxis-Tipp:

Mach den Substantiv-Test: Streiche alle Substantive in deinem Text an. Plötzlich ist ein großer Teil des Textes gelb? Dann an die Arbeit: Ersetze einige der Substantive durch Verben – so wird dein Text besser lesbar und lebendiger.

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DIE SCHLIMMSTEN WÖRTER AUF EINER LISTE

Warum du niemandem deine „Erfolgsgeschichte“ erzĂ€hlen solltest.
199 Wörter, ohne die du bessere Texte schreibst:

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    Tipp 3: Verabschiede dich von „man“  

    Ein Text liest sich immer besser, wenn er aktiv formuliert ist. Verzichte beim Schreiben deshalb aufs Wörtchen „man“ – und dein Text wird direkter, eindringlicher, klarer, persönlicher.

    Ein Beispiel:

    • ❌ Wenn man sich gut vorbereitet, hat man grĂ¶ĂŸere Chancen.
    • ✅ Wenn du dich gut vorbereitest, hast du grĂ¶ĂŸere Chancen.

    Merkst du den Unterschied?


    Tipp 4: Floskeln, Fremdwörter, Modebegriffe – bitte nicht!

    Klischees wie „Natur pur“, „Aller Anfang ist schwer“, „Ende gut, alles gut“, „wie Sand am Meer“ – sie tauchen in unzĂ€hligen BroschĂŒren und auf Webseiten auf. Und: Sie LANGWEILEN.  

    Von solchen Floskeln wird niemand gepackt – aber genau das gepackt-Werden und beim-Lesen-dranbleiben willst du doch erreichen, oder?

    Das gleiche gilt fĂŒr Modebegriffe, die keine GefĂŒhle entstehen lassen.

    Statt:
    Ich achte auf eine ganzheitliche ErnĂ€hrung, weil mir mein Körper wichtig ist.“

    Besser:
    Ich ernĂ€hre mich gesund, esse viel Obst und GemĂŒse, weil mir mein Körper wichtig ist.


    Statt:
    Mit meinen praktischen Methoden lernst du, wie du deine inneren Blockaden löst.

    Besser:
    Mit meinen praktischen Methoden lernst du, wie du in schwierigen Situationen deine Ängste in den Griff bekommst und gleichzeitig Stress abbaust.“

    Der Unterschied besteht darin, dass du durch das Streichen von Modebegriffen wie „innere Blockaden“ oder „ganzheitlich“ gezwungen bist, konkreter zu werden. Und konkrete Sprache dockt an, löst etwas aus, lĂ€sst ein Bild im Kopf entstehen –und bleibt somit besser im GedĂ€chtnis.

    Praxis-Tipp:

    Kurz: Wenn du gute Texte schreiben willst, verzichte auf AllgemeinplÀtze, Floskeln, Klischees.


    Tipp 5: Streich FĂŒllwörter aus deinen Texten 

    FĂŒllwörter machen deine Texte lang und verwĂ€ssern, was du sagen willst.

    Hier ein paar Beispiele fĂŒr FĂŒllwörter, die deinen Text aufblĂ€hen:

    • etwas
    • genau
    • hĂ€ufig
    • nun
    • schon
    • sicher
    • voll
    • ganz
    • vielleicht
    • total

    Scanne deinen Text nach dem Schreiben auf solche FĂŒllwörter und streiche sie. Du wirst feststellen: Inhaltlich geht meist nichts verloren – im Gegenteil, dein Text wird besser!  

    Hier ein Satz
    mit vielen FĂŒllwörtern:

    Die Anliegen unserer Kunden sind total unterschiedlich, aber wir bemĂŒhen uns, allen voll und ganz gerecht zu werden.

    Ohne FĂŒllwörter wird es kĂŒrzer und klarer:

    Unsere Kunden haben unterschiedliche Anliegen, aber wir bemĂŒhen uns, allen gerecht zu werden.

    Du siehst: Der Aussagekraft des Satzes ist nichts verloren gegangen.


    Tipp 6: Arbeite beim Schreiben mit Beispielen

    Ist dir etwas aufgefallen? Ich habe versucht, fĂŒr möglichst viele meiner Tipps Beispiele zu finden. Denn Beispiele machen jeden Text anschaulich.

    Möglicherweise bleibt dir ein Tipp nur deshalb im GedÀchtnis, weil du ein gut verstÀndliches Beispiel dazu erhalten hast. Das ist normal, so funktioniert unser Gehirn!

    Wenn du gute Texte schreiben willst, solltest du mit SatzanfÀngen wie diesen arbeiten:

    • Stell dir zum Beispiel vor…
    • Lass mich dir ein Beispiel geben…
    • Ich habe dir ein Beispiel mitgebracht

    • Damit du dir besser vorstellen kannst, was ich meine…
    • Das hat zum Beispiel auch meine Kundin XY gemerkt



    Tipp 7: Lass die Rechtschreibung checken

    Schreibst du Stunden oder sogar Tage an einem Text, wirst du irgendwann betriebsblind.

    Heißt: Du ĂŒbersiehst den ein oder anderen Rechtschreibfehler. Das ist zwar nachvollziehbar – aber vermeidbar.

    Es gibt reichlich Tools im Netz, mit deren Hilfe du deinen Text auf Rechtschreibung prĂŒfen kannst. Denn ein fehlerloser Text wirkt professioneller!

    Ein Rechtschreib-Tool, das ich gern nutze, ist der Duden Mentor.

    Hier kannst du scheibchenweise deinen Text per copy & paste einfĂŒgen (fĂŒr die kostenlose Version gibt es eine ZeichenbeschrĂ€nkung).

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    DIE SCHLIMMSTEN WÖRTER AUF EINER LISTE

    Warum du niemandem deine „Erfolgsgeschichte“ erzĂ€hlen solltest.
    199 Wörter, ohne die du bessere Texte schreibst:

      Unsere E-Mails erreichen dich ĂŒber den Anbieter Convertkit. In unserer DatenschutzerklĂ€rung erfĂ€hrst du mehr. Du erhĂ€ltst nach der Anmeldung zum E-Mail-Kurs jeden Mittwoch Tipps fĂŒr mehr Bekanntheit in deinen Posteingang – Abmeldung jederzeit durch einen Klick möglich!


      Tipp 8: Aufgepasst bei Wiederholungen!

      Über Wiederholungen stolpern Leser zwangslĂ€ufig. Denn es wirkt unprofessionell, wenn in deinem Text zu schnell hintereinander das gleiche Wort auftaucht. Versuche deshalb, ab und zu ein Synonym zu finden.

      Hier ein Beispiel fĂŒr zu viele Wiederholungen:

      Wenn dein Hund unruhig ist, solltest du mit ruhiger Stimme mit ihm sprechen. Ein nervöser Hund braucht einen entspannten Umgang! Wie du mit deinem Hund redest, macht einen großen Unterschied.

      So kannst du es besser machen:

      Wenn dein Hund unruhig ist, solltest du mit ruhiger Stimme mit ihm sprechen. Er braucht jetzt einen entspannten Umgang! Wie du mit deinem Tier redest, macht einen großen Unterschied.

      Ich habe hier einmal „er“ und einmal „dein Tier“ gewĂ€hlt, statt das Wort „Hund“ zu benutzen.

      Achtung: Besser nicht ĂŒbertreiben! Manche sprechen plötzlich vom „Vierbeiner“ und „Herrchens Liebling“, nur, um das Wort „Hund“ zu vermeiden. Das wirkt schnell albern.

      Ich finde: Wenn du „Hund“ ein bis zwei Mal durch ein Synonym ersetzt hast, darfst du das Wort wieder verwenden.

      Praxis-Tipp:

      Arbeite mit einem Synonym-Wörterbuch wie z.B. Woxikon! So findest du schnell Ersatz fĂŒr allzu oft verwendete Wörter.


      Tipp 9: Sorge fĂŒr Übersichtlichkeit 

      Es reicht nicht, „nur“ einen guten Text zu schreiben. Er muss auch gut lesbar sein. Übersichtliche Texte lassen sich leichter lesen. Klingt banal, ist aber so!

      Gerade im Netz scannen Leser einen Artikel und möchten so schnell wie möglich Antworten auf ihre Fragen finden.

      Das solltest du bei deinen Texten beachten:

      • Mach genug AbsĂ€tze – orientiere dich dabei zum Beispiel an diesem Blogpost!
      • FĂŒge regelmĂ€ĂŸig ZwischenĂŒberschriften ein und lasse sie optisch hervor stechen (grĂ¶ĂŸere Schrift)
      • Arbeite immer wieder mit Bullet Points (wie ich gerade)
      • Fette Wichtiges (siehe zum Beispiel meine „Praxis-Tipps“)


      Tipp 10: Schreib fĂŒr deine Zielgruppe

      Komplex, einfach, flapsig oder formell? Wer einen guten Text schreiben will, ĂŒberlegt sich vorher, an wen er sich ĂŒberhaupt richtet.

      Stell dir vor dem schreiben zum Beispiel diese Fragen:

      • Wer ist meine Zielgruppe?
      • Was wissen sie bereits, welche Begriffe kennen sie garantiert?
      • Womit wĂŒrde ich sie eher langweilen, womit gut unterhalten oder informieren?
      • Wie viel Zeit bringen sie mit?
      • Und wie möchten sie am liebsten angesprochen werden?

      Achtung! Manchmal höre ich den Satz „Also, MEINE Zielgruppe weiß das
“ – und dann werden Fachbegriffe ohne Ende verwendet. Mach dir bitte klar, dass du dich möglicherweise auch an Menschen richten möchtest, die noch ganz am Anfang stehen, sich mit deinem Thema zu beschĂ€ftigen.

      • Auch fĂŒr den Inhalt hilft es, dir Fragen zu stellen:
      • Richte ich mich eher an MĂ€nner oder Frauen?
      • Wie alt sind sie?
      • In welchem Job arbeitet mein Publikum und in welcher Position?
      • Welche KanĂ€le benutzt meine Zielgruppe am liebsten?
      • Welche Ziele und WĂŒnsche hat sie?
      • Welche konkreten Fragen hat sie ĂŒber mein Themengebiet?

      Je besser du all dies weißt, desto besser kannst du Beispiele im Text auf die Lebenswelt dieser Menschen zuschneiden, du kannst ihr Vokabular benutzen und ihre Hoffnungen, Ziele und WĂŒnsche anklingen lassen (in genau den Worten, die sie auch benutzen wĂŒrden).

      Das Ergebnis: Diese Menschen werden deinen Text als besonders authentisch wahrnehmen.

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      DIESE LISTE MACHT JEDEN TEXT BESSER

      Warum ein „Lösungsansatz“ selten zu einer Lösung fĂŒhrt.
      199 Wörter, die du aus deinen Texten streichen solltest. 

        Unsere E-Mails erreichen dich ĂŒber den Anbieter Convertkit. In unserer DatenschutzerklĂ€rung erfĂ€hrst du mehr. Du erhĂ€ltst nach der Anmeldung zum E-Mail-Kurs jeden Mittwoch Tipps fĂŒr mehr Bekanntheit in deinen Posteingang – Abmeldung jederzeit durch einen Klick möglich!


        Tipp 11: Verwende mehr Alltagswörter  

        In einem geschriebenen Text verwendest du automatisch andere Wörter als beim Sprechen. Aber warum eigentlich?

        Unter Profis gilt die einfache Regel: Wer verstanden werden will, sollte schreiben, wie man spricht.

        Denn geschriebene Sprache klingt oft steif und umstÀndlich. Versuche deshalb, gezielt Wörter einzusetzen, die du auch im Alltag benutzt. Das macht deine Texte nicht nur verstÀndlicher, sondern auch sympathischer!

        DAS KLINGT UMSTÄNDLICH:

        👎 Die Wohnung verfĂŒgt ĂŒber einen Balkon.

        👎 Wir haben großen Wert darauf gelegt, dass sich in unserem Garten die unterschiedlichsten Pflanzen und Blumen wiederfinden.

        👎 Die Bearbeitung der Bewerbung erfolgt innerhalb einer Woche.

        DAS KLINGT NACH ECHTER SPRACHE:

        👍 Die Wohnung hat einen Balkon.

        👍 Uns war es wichtig, dass in unserem Garten die unterschiedlichsten Pflanzen und Blumen wachsen.

        👍 Wir werden uns die Bewerbung innerhalb einer Woche ansehen.


        Tipp 12: Nutze alle Satzzeichen

        Wie oft stellst du in deinen Texten eigentlich eine Frage? Wie oft rufst du etwas aus? Arbeitest du mit Doppelpunkten und Gedankenstrichen?

        Jeder Text wird lebendiger, wenn du die Vielfalt der Satzzeichen nutzt.

        Schau dir einfach diesen Blogpost noch einmal an:

        • Wann arbeite ich mit Fragen?
        • Wann mit Ausrufezeichen?
        • Wann setze ich Gedankenstriche – und was wĂŒrde passieren, wenn du ihn wegnimmst?
        • Was macht ein Doppelpunkt mit einem Satz?

        Vielleicht bemerkst du nach einer Weile, dass unterschiedliche Satzzeichen auflockern und strukturieren. Sie ermöglichen eine gedachte Pause (Gedankenstrich) oder geben einem Folge-Satz mehr Gewicht (Doppelpunkt).

        Und frag dich dann: Kann ich in meinem fertigen Text noch ein paar Satzzeichen einfĂŒgen, die bislang zu kurz kommen? Kann ich dadurch möglicherweise lange SĂ€tze „auseinander reißen“ – und mehrere kurze daraus entstehen lassen? Was lĂ€sst sich als Ausruf formulieren („Das kriegen wir hin!“) und was als Frage („Wie lange versuchst du schon,
?“)?

        Achtung: Insbesondere mit den Ausrufezeichen darfst du es nicht ĂŒbertreiben! Sonst bist du schnell in einem BILD-Zeitungs-Stil, in dem alles nach Skandal klingt.


        Tipp 13: Lies deinen Text laut vor

        Bist du durch mit deinem Text, lies ihn laut. Dabei ist es egal, ob du ihn jemandem vorliest oder es nur fĂŒr dich machst.

        Der Effekt ist der gleiche: Du wirst hören, wo dir die Luft ausgeht (zu langer Satz!), sich ein Wort komisch anhört („WĂŒrde ich das wirklich so sagen?“) oder wo es sonst noch hakt („Klingt irgendwie steif
“).

        Markiere dir die Stellen, die dir noch nicht „rund“ vorkommen – und schau, ob du an diesen Stellen einen meiner Tipps anwenden kannst.

        Zum Beispiel:

        • So formulieren, wie du es auch im GesprĂ€ch mit Freunden sagen wĂŒrdest
        • Aus einem langen Satz mehrere kurze machen
        • Substantive streichen und Formulierungen mit Verben finden
        • Abgegriffene Floskeln und Modewörter ersetzen

        Nutze dabei diese praktische Liste, um Wörter zu finden, die jeden Text dröge machen:

        199 WÖRTER, DIE DU SOFORT AUS DEINEN TEXTEN STREICHEN SOLLTEST

        Mit dieser Liste machst du deine Texte direkt ein StĂŒck besser. Sag Adios zu Modebegriffen und leeren Floskeln!

        9 Gedanken zu „Richtig gute Texte schreiben: 13 Tipps von der Journalistin“

        1. Super Hinweise, liebe Marike! Da profitiere ich sehr von! :-))
          Ein ganz großes Dankeschön, dass du so wertvolles Wissen hier teilst!
          Liebe GrĂŒĂŸe
          Dorothea

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        Marike Frick

        Marike Frick ist ausgebildete Journalistin und zeigt Unternehmern und EinzelkÀmpfern, wie sie ihre Pressearbeit selber machen können. Ihre Texte sind u. a. in DIE ZEIT, Brigitte Woman, Financial Times Deutschland, Spiegel Online und Business Punk erschienen. Sie lebt mit ihrer Familie derzeit in Genf, glaubt an die tÀgliche Ration Kaffee (Barista-Style) und liebt gut gemachte TV-Serien in Kombination mit dunkler Schokolade und Rotwein.