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„Ich habe jetzt 20.000 Website-Besucher pro Monat“

  • 5 min read

Wie soll ich meine Yoga-Kurse online vermarkten? Als ihr lokales Business wegen Corona einbrach, stand Mira vor einem Problem. Wie sie es löste – und warum sie jetzt gar kein Studio mehr braucht:

Mira, als wir uns kennengelernt haben, hattest du ein lokales Yoga-Studio. Wieso hast du dich da überhaupt für Online-Sichtbarkeit interessiert?

Daran ist, wie bei so vielen, die Pandemie schuld. Ich bin Bewegungscoach und zeige Frauen, wie sie hartnäckige Verspannungen loswerden. Meine Kurse habe ich in einem Studio gegeben. Ich hatte zwar auch eine Webseite, aber das war eher eine Landingpage mit Fotos und zwei, drei Texten. Und dann kam Corona.

Da wurde es mit deinem lokalen Angebot sicher schwieriger?

Corona war die Hölle. Aber auch ein Tritt in den Hintern für mich. Denn von einem Tag auf den anderen hatte ich plötzlich gar keine Kunden mehr. Und auf meine Webseite kamen pro Monat acht Besucher. Acht! Da wusste ich: Wenn du mit deinem Business überleben willst, musst du online sichtbarer werden. Doch ich hatte absolut keine Ahnung, wie das geht. Wie baut man eine E-Mail-Liste auf?  Wie schreibt man Blogposts? Als ich dann auf dein Populär!-Programm gestoßen bin, war ich fast erleichtert. Das kostet zwar erstmal einen Batzen Geld, aber ich dachte: Das ist genau, was ich jetzt brauche.

Was hat dir das Programm gebracht?

Ich habe endlich kapiert, wie Suchmaschinen-Optimierung funktioniert – und dass es dafür richtig gute Blogposts braucht. Und ich habe verstanden, wie man solche Blogposts schreibt. Der Text, den ich vor zwei Jahren während des Populär!-Programms verfasst habe, bringt mir immer noch 4000 Besucher pro Monat, Tendenz steigend. Ich habe inzwischen natürlich noch weitere Artikel auf meinem Blog. Aber dieser allererste Artikel aus dem Kurs hat immer noch die meisten Besucher.

Hattest du vor dem Programm auch schon Content auf deiner Seite?

Ja, ich hatte drei oder vier Blogartikel geschrieben. Das waren kurze Texte über dies und das. Ich hatte ja keine Ahnung, was ein „Blogpost“ wirklich ist und worüber man da schreiben soll. Als Online-Neuling bist du ja wie ein blindes Kätzchen: Du versuchst dies, du versuchst das, stocherst im Nebel und hoffst, dass du irgendwann mal was verkaufst. Tust du aber nicht. Zumindest ich nicht.

Und heute?

Heute schreibe ich meine Artikel so, dass die Leute davon einen Nutzen haben. Und dass sie auf meine Webseite kommen, um zu lernen. Dann erfahren sie dort von meinen Kursen – und ich kann sie online verkaufen. Durch Populär! hat sich wirklich alles für mich verändert.

Also bringt dir der höhere Traffic auch etwas für deine Online-Verkäufe?

Auf jeden Fall. Aktuell kommen 20.000 Besucher pro Monat auf meine Website und ich verkaufe meine Kurse das ganze Jahr über! Mein Business läuft so gut, dass ich mein Studio Anfang des Jahres an den Nagel gehängt habe und nur noch Online-Kurse gebe. Dadurch habe ich in diesem Jahr nicht mal die Sommer-Flaute gespürt, die sonst immer mein Studio erfasst hat. Im Sommer geht ja niemand in ein Fitnessstudio. Alle machen Urlaub – und der Coach dreht Däumchen. Aber dieses Jahr hatte ich einen 8-Wochen-Kurs, der den ganzen Sommer lang läuft. Und ich habe meinen Content und meine Kurse schon bis zum nächsten Sommer durchgeplant.

Respekt! Was würdest du jemandem raten, der mit seinem Online-Business noch ganz am Anfang steht?

Such dir einen Experten, der dich an die Hand nimmt und dich in die Online-Welt hineinführt. Und schau, dass der Experte zu dir passt. Mich hat euer Angebot total angesprochen, weil ihr professionell seid, aber nicht so marktschreierisch an die Sache herangeht.

Vielen Dank! Ich finde auch, dass Marketing mit Anstand viel mehr bringt als Marketing mit Megaphon. Also lieber schreiben statt schreien. Wie viel Zeit verwendest du denn auf die Erstellung von Content?

Normalerweise schreibe ich alle sechs Wochen einen Blogpost. In den letzten Monaten hatte ich nicht so viel Zeit. Zwischen Februar und Juni konnte ich daher nur einen Artikel veröffentlichen. Aber das Tolle ist: Es kamen trotzdem viele Besucher auf meine Website. Content wirkt auch, wenn man nicht ständig etwas dafür tut.

Wie lange dauert es denn, bis du die Auswirkungen eines Blog-Artikels merkst?

Das ist ganz unterschiedlich. Manchmal sehe ich nach sechs Wochen erste Ergebnisse, manchmal dauert es auch länger. Im Dezember hatte ich zum Beispiel einen großen Artikel zum Thema „Beckenbodentraining“ veröffentlicht und es passierte lange Zeit: nichts. Er dümpelte bei Google auf Platz 80 herum. Das hat mich total genervt. Also bin ich nochmal an den Artikel ran gegangen, habe ihn um die Hälfte gekürzt und eine neue Überschrift drüber gesetzt. Und was soll ich sagen? Nach drei Tagen waren meine „3 Übungen, um den Beckenboden zu entspannen“ bei Google auf Platz 2. Und ich bekomme heute ganz viel Traffic darüber.

Was hat dir bei Populär! am besten gefallen?

Ganz klar: die Community. Anfangs war ich in den Calls und in der Facebook-Gruppe eher zurückhaltend. Aber als ich gemerkt habe, dass alle Teilnehmer mehr oder weniger die gleichen Probleme mit ihrem Online-Business haben wie ich, bin ich mutiger geworden und habe dort Fragen gestellt und Entwürfe präsentiert. Die Tipps von dir und deinem Team waren super. Aber auch die Ratschläge der anderen Teilnehmern haben mir sehr geholfen. Mit vielen von ihnen habe ich heute noch täglich Kontakt.

Mira Kuntners Website: mirakuntner.com

IN GOOGLE GANZ NACH OBEN?

In meinem Gruppenprogramm „Populär!“ zeige ich dir, wie’s geht – und mein Team aus Schreib-Profis und ich begleiten dich bei der Umsetzung!

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Marike Frick

Marike Frick ist ausgebildete Journalistin und zeigt Unternehmern und Einzelkämpfern, wie sie ihre Pressearbeit selber machen können. Ihre Texte sind u. a. in DIE ZEIT, Brigitte Woman, Financial Times Deutschland, Spiegel Online und Business Punk erschienen. Sie lebt mit ihrer Familie derzeit in Genf, glaubt an die tägliche Ration Kaffee (Barista-Style) und liebt gut gemachte TV-Serien in Kombination mit dunkler Schokolade und Rotwein.